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Von leckeren Spirituosen und atemberaubenden Landschaften

Von leckeren Spirituosen und atemberaubenden Landschaften

8 TIPPS FÜR EINEN ROADTRIP DURCH BULGARIEN

Wen es in den Osten Europas zieht, wer gerne köstlichen Wein trinkt und sowohl auf wunderschöne unberührte Natur als auch auf interessante und moderne Städte stoßen möchte, dem ist ein Roadtrip durch Bulgarien zu empfehlen.

Foto: Anna Fink

  1. Ein Besuch in Bulgarien lohnt sich alleine wegen des Essens. Egal ob Naschkatze, Vegetarier oder Fleischesser – jeder findet hier sein Glück im Essen. Sei es mit dem berühmten Schopska‐Salat, dem traditionellen Kawarma, einem Tontopfgericht mit Fleisch, köstlichen Palatschinken mit Schokoladenfüllung oder Baniza, einem Blätterteiggebäck, das mit Ziegenkäse gefüllt ist. In Bulgarien werden alle Geschmäcker abgedeckt.
  2. Nicht nur das leckere, billige Essen macht Bulgarien für Studierende attraktiv, sondern auch die landestypischen Spirituosen. Egal ob den traditionellen Obstbrand Rakija oder regionalen Weiß‐ und Rotwein – beides sollte jeder Reisende einmal probiert haben. Der Weinbau in Bulgarien begann schon im achten Jahrhundert vor Christus, weshalb es mittlerweile fünf große Weinbaugebiete in Bulgarien gibt.
  3. Bulgarien ist ein unterschätztes Reiseziel. Darum finden sich hier viele wunderschöne Ecken und Städte, die noch nicht touristisch überlaufen sind. Plovdiv ist die zweitgrößte Stadt Bulgariens und hat einen besonderen Charme. Hier kann man in eindrucksvollen Museen einen Blick auf das frühere Bulgarien erhaschen, einen Spaziergang durch die gemütliche Altstadt erleben oder in grünen Parks mitten in der Stadt die Atmosphäre genießen. Wem dies trotzdem zu trubelig wird, der kann durch die kleinen Gassen der Stadt hinauf zu einem Aussichtspunkt spazieren. Da Plovdiv auf sieben Hügeln erbaut wurde, hat man von dort eine großartige Aussicht auf die bergige Landschaft und Großstadt.
  4. Allen Menschen, die Gotteshäuser eigentlich nur an Weihnachten betreten, ist wärmstens zu empfehlen, trotzdem einen Schritt in die Kirchen und Klöster zu wagen. Die sakrale Baukunst in Bulgarien ist beeindruckend. Besonders besuchenswert sind das Rila‐Kloster und Batschkowo‐Kloster, die mitten im Balkan‐Gebirge liegen. Beides sind zwei magische Orte, an denen Entspannung auf Religiosität trifft. Abgeschottet von jeglicher Zivilisation trifft man dort fromme Mönche, die Besucher sehr gastfreundlich durch ihr Zuhause führen.
  5. Wer sich gerne Burgen ansieht, sollte sich nicht die Festung Asenovgrad entgehen lassen. Diese Festung wurde auf einem Felsen mitten in den Bergen erbaut. Von dort aus hat man einen wundervollen Blick auf die Natur Bulgariens. Der Weg dorthin ist zwar mühsam, doch der Ausblick dafür umso erstrebenswerter.
  6. Die Stadt Weliko Tarnovo darf bei einem Besuch in Bulgarien nicht ausgelassen werden. Da Tarnovo an steilen Nordhängen des Balkangebirges erbaut wurde und der Fluss Jantra eine tiefe Flussschlinge durch die Stadt zieht, ist jeder Spaziergang eine Faszination für sich. Nach Einbruch der Dunkelheit kann man sich nicht nur von dem köstlichen Essen in einem traditionellen Restaurant verzaubern lassen, sondern auch von jeder Menge Glühwürmchen, denn abends wimmelt es in Tarnovo nur so von ihnen.
  7. Wer gerne wandern geht, der sollte sich den Shipka‐Pass vornehmen. Der höchste Pass Bulgariens ist nicht nur landschaftlich attraktiv, sondern auch Schauplatz bedeutender Schlachten mit vielen Monumenten. Von der Ortschaft Shipka gelangt man leicht mit Auto oder zu Fuß auf den Wanderweg.
  8. Die Bulgaren sind ein gastfreundliches Volk. Wer ratlos irgendwo herumsteht und nicht weiß wohin es geht, der bleibt nicht lange alleine. Die Menschen sind sehr hilfsbereit, nett und zuvorkommend. Schnell kann es passieren, dass man zum Essen oder auf einen Schnaps eingeladen wird, auch wenn man kein bulgarisch spricht.

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