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Grachten, Geschichte und ein bisschen Gras

Grachten, Geschichte und ein bisschen Gras

10 TIPPS FÜR EIN WOCHENENDE IN AMSTERDAM

Für viele Studenten gilt Amsterdam als Paradies für Kiffer. Was in Deutschland verboten ist, bekommt man hier an jeder Ecke. Amsterdam hat allerdings wesentlich mehr zu bieten als süßliche Rauchwolken. Diese 10 Tipps verschaffen dir garantiert ein abwechslungsreiches Wochenende in der niederländischen Hauptstadt.
Foto: Larissa Günther

  1. Billige Hostels gibt es in Amsterdam zuhauf. Das Flying Pig Uptown Hostel direkt am Vossiuspark bietet zwar keine herausragenden Komfortunterschiede zu den anderen Hostels, dafür aber eine ganz andere Besonderheit: Im Hostel wohnt eine Katze. Die schläft am liebsten in der hauseigenen Bar bei lautstarker Musik oder im Raucherraum. Wer also schon immer mal bekifft eine Katze streicheln wollte, ist hier genau richtig. Darüber, wo es die besten Zutaten dafür gibt, sind die Hostel-Mitarbeiter übrigens immer bestens informiert und verraten einem gerne ihre Insider-Tipps.
  2. Nicht ganz so spaßig wie die meisten anderen Dinge in Amsterdam, dafür aber für jeden Deutschen Pflichtprogramm, ist das Anne Frank Haus an der Prinsengracht. Über zwei Jahre lang versteckten sich hier die Jüdin Anne Frank und ihre Familie, bevor sie von den Nazis entdeckt und deportiert wurden. Als Besucher wandert man hier größtenteils durch die originalen Räume des ehemaligen Verstecks. Obwohl die Möbel alle entfernt wurden, vermittelt das Museum einen sehr authentischen und beklemmenden Eindruck vom Alltag der Versteckten und lässt einen sehr nachdenklich werden.
  3. Ebenfalls an der Prinsengracht liegt das Käsemuseum. Es ist eigentlich kein richtiges Museum, sondern nur ein Käseladen, der im Keller in einer kleinen aber liebevoll gemachten Ausstellung das Wichtigste über Hollands Lieblingsspeise erklärt. Das Beste daran: Im Laden darf man jeden Käse kostenlos probieren.
  4. Für Kunstbegeisterte lohnt sich ein Besuch des Van Gogh Museums. In dem futuristischen Gebäude hängen zahlreiche Originale des verarmten Künstlers, von dem es heißt, dass er sich im Absinthrausch das Ohr abgeschnitten haben soll.
  5. Einen etwas anderen kulturellen Abstecher verspricht das Rotlichtviertel. Hier kann man zwischen leichtbekleideten Damen hinter Schaufensterscheiben zweideutige Souvenirs kaufen und Live Sex Shows besuchen. Diese sind aber nicht gerade billig und auch nur etwas für Hartgesottene.
  6. Nach dem WarmUp im Rotlichtviertel geht’s für Feierwütige weiter auf den Rembrandtplein oder den Leidseplein. Die beiden Plätze gelten als die Party-Hotspots der Stadt. Neben zahlreichen Bars und Clubs reiht sich hier auch ein Coffeeshop an den anderen. Allerdings ist auch die ein oder andere Touristenfalle darunter.
  7. Wenn man nicht zu kälteempfindlich ist, sollte man Amsterdam zwischen November und Januar besuchen. Dann nämlich kann man dank dem Amsterdam Light Festival nachts überall in der Stadt beeindruckende Lichtinstallationen internationaler Künstler bestaunen. Über den Grachten tanzen ganze Regenbögen, Polarlichter und sogar Fußballspieler aus tausend Lichtern. Finden muss man die Lichtinstallationen allerdings ganz allein, es gibt keine Karten, in der ihre Lage verzeichnet ist.
  8. Direkt an der Singelgracht liegt der Blumenmarkt von Amsterdam. Hier kann man zu jeder Jahreszeit Blumen, Samen und allerlei Zubehör rund um Hollands Wahrzeichen kaufen. Der ideale Ort, um sich das perfekte Amsterdam-Souvenir mitzunehmen: Eine Tulpenzwiebel zum zuhause anbauen.
  9. Zwar kann man die wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Amsterdam gut zu Fuß erkunden, für das richtige Hollandfeeling ist aber eigentlich ein Fahrrad essentiell. Fahrräder mieten kann man in Amsterdam an jeder Ecke. Aber Achtung: Der Straßenverkehr in Amsterdam ist nicht immer leicht zu durchschauen und sowohl Fahrrad- als auch Autofahrer sind hier ziemlich schnell unterwegs.
  10. Ins Hostel gehen kann jeder. Wer es lieber ein bisschen luxuriöser und authentischer will, kann auch direkt über einer der vielen Grachen in Amsterdam schlafen: Über Airbnb vermieten zahlreiche Hausbootbesitzer ihr schwimmendes Zuhause für ein paar Nächte.

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