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Bunte Boote, Funky Monkey und Schnecken mit Knoblauch

Bunte Boote, Funky Monkey und Schnecken mit Knoblauch

10 TIPPS FÜR DEINEN URLAUB AUF MALTA

Eine Insel, die auf der Weltkarte einen klitzekleinen Punkt irgendwo im Mittelmeer bildet. Ein Land, in dem nur gut 400 000 Menschen leben – weniger als in Nürnberg. Malta ist eine Schatzgrube voller Kultur, Geschichte und schöner Ecken zum Entdecken. Und das Beste: Man fährt nie länger als eine Stunde bis zum Meer!

Foto: Kristina Kobl

1. Mit dem Quad durch Malta

Die beste Möglichkeit, die Insel in ein paar Tagen zu erkunden, ist, ein Quad zu mieten. Das kleine Geländefahrzeug für 2 Personen macht mehr Spaß als Autofahren, ist verlässlicher als das maltesische Bussystem und man kann damit die engsten Kieswege befahren. Aber Vorsicht: In Malta herrscht Linksverkehr! Und nochmal Vorsicht: Einige Malteser fahren wie die Verrückten.

2. Fischmarkt in Marsaxlokk

Marsaxlokk ist ein sehr ursprüngliches Fischerdorf im Südosten Maltas. Der Ausblick auf den ruhigen Hafen mit den bunt bemalten Booten („Luzzus“) macht das Dorf zu einem der schönsten Orte der Insel. An der Uferpromenade reiht sich ein Fischrestaurant an das nächste. Außerdem findet hier täglich ein Markt und jeden Sonntagvormittag zusätzlich ein Fischmarkt statt.

3. Mdina: The Silent City

Mdina, die frühere Hauptstadt der Insel, wird nicht umsonst die „Stille Stadt“ genannt. Sie ist umrandet von einer Mauer, die früher zum Schutz vor Angreifern diente. Statt Autos fahren hier nur Pferdekutschen. Doch auch zu Fuß braucht man nicht lange durch den kleinen Ort. Für die Instagrammer unter euch: Mdinas prunkvolle Häuser und bunte Haustüren geben eine tolle Fotokulisse ab. Im Café Fontanella habt ihr einen Ausblick über fast die gesamte Insel – und 20 verschiedene Kuchen zur Auswahl.

4. Dingli Cliffs

Folgt man dem Ausblick aus dem Café Fontanella Richtung Südwesten bis ans Ufer, erreicht man die Dingli Cliffs. Von dort aus erstrecken sich malerische Wanderwege entlang der Klippen bis in den Nordwesten der Insel. Statt wandern zu gehen, kann man natürlich auch einfach an den Klippen rumhängen, ein Cisk-Bier schlürfen und den Sonnenuntergang über dem Meer anschauen.

5. Ghajn Tuffieha Bay

Obwohl das Meer praktisch überall ist, ist Malta nicht für seine Strände bekannt. Einer ist trotzdem sehr zu empfehlen: Ghajn Tuffieha Bay im Nordwesten von Malta. Ein kleiner Sandstrand in einer Bucht, neben dem größeren und bekannteren Strand Golden Bay, der von Touristen überlaufen ist. An der Bushaltestelle Riviera aussteigen, links halten, runter an den Strand und über die Ruhe freuen.

6. Notte Bianca in Valletta

Valletta ist nicht mehr nur die Hauptstadt der Insel Malta: Im Jahr 2018 wurde die Hafenstadt zur “European Capital of Culture” gewählt. Das ganze Jahr über  ist Programm geboten, welches die vielfältige Kultur und Geschichte des Landes zeigt. Den kulturellen Höhepunkt die “Notte Bianca” dar, die jedes Jahr Anfang Oktober stattfindet. Vallettas zahlreiche Museen und Kirchen haben an diesem Tag bis spät in die Nacht geöffnet – und der Eintritt ist frei.

7. Funky Monkey: the place to be

Ein Laden voller Kunst, der zugleich Bar, Club und Wohnzimmer ist. Er befindet sich etwas versteckt auf der Halbinsel Manoel Island in Gzira. Jeden Dienstag werden hier Live-Konzerte veranstaltet, am Wochenende wird zu Electro-Swing, Reggae, Indie, Funk oder Techno getanzt. Im Funky Monkey mischen sich Menschen aus verschiedensten Ländern und Kulturen, sitzen zusammen auf Europaletten-Sofas und trinken Bier für 2,50€. Inselleben pur!

8. Nachtleben in Paceville

Für alle Feierwütigen geht es nach Paceville, DIE Partygegend Maltas. Es handelt sich um einen Stadtteil von St Julians, in dem sich ein Club an den nächsten reiht. Der Eintritt ist fast überall kostenlos und auf der Straße bekommt man Getränkegutscheine hinterhergeworfen. Zum Abtanzen empfiehlt sich vor allem das Footloose (ähnlich wie der Bamberger Live Club, nur mit etwas mehr Vielfalt in der Playlist) und die spanischen Clubs Bar Native und Fuego Salsa Bar. Im Fuego finden außerdem an zwei Abenden pro Woche kostenlose Salsa-Tanzkurse statt.

9. Gozo: Maltas kleine Schwester

Maltas Nachbarinsel erreicht ihr mit dem Schiff von Cirkewwa aus – viel günstiger als von Sliema, wo unzählige Bootfirmen überteuerte Tagestrips anbieten. Obwohl das Azure Window seit seinem Einsturz letztes Jahr Geschichte ist, gibt es auf der Insel viel zu sehen: Die Cittadella in Victoria, den Dwejra Tower, die Bucht Ramla Bay – und viel mehr Grünflächen als auf Malta. Auch für Gozo bietet sich eine Tour mit dem Quad an!

10. Die maltesische Küche

Maltas Nationalgericht ist Kaninchen, gegart in einer Knoblauch-Rotwein-Sauce. Auch Schnecken essen die Malteser gern, ebenfalls mit viel Knoblauch. Das beste Restaurant zum Probieren der maltesischen Spezialitäten: Ta Kris in Sliema. Wer es weniger exotisch mag, ist im Mamma Mia gut aufgehoben. Das ist der beste Italiener der Insel – direkt am Meer in Msida. Als Snack für zwischendurch gibt es an jeder Straßenecke Pastizzi zu kaufen: kleine Blätterteigtaschen, gefüllt mit Ricotta oder Erbsenmus, zum Schnäppchenpreis von 30 Cent pro Stück.

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