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Zehn FlOTTe Fragen an Mensa Babes
Dunkel Hell

Zehn FlOTTe Fragen an Mensa Babes

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  • Über 300 Abonnent*innen folgen den Bamberger Mensa Babes bereits auf Instagram. Unter @ba.mensa.babes bieten die beiden anonymen Studis Rezensionen des Mensa-Essens – und sind dabei schonungslos ehrlich. Im schriftlich geführten Interview erzählen die „Mensa-fluencer“ von Mensa-Ästhetik und ihrer Lieblingsmensa.

1. Mensa babes, kocht ihr eigentlich nie selbst?

Manchmal kochen wir auch selbst. Mittags ist es für uns aber meistens leichter und entspannter, zur Mensa zu gehen und dort zu essen. Außerdem spart man sich so auch den Abwasch – und mittags in der Mensa ist das Essen dann nicht aus der Tiefkühltruhe.

2. Ihr wart vor kurzem in Corona-Quarantäne. Braucht die Mensa einen Lieferdienst?

Auf keinen Fall! Darunter würde die so oft von uns kritisierte geringe Temperatur der Gerichte nur noch mehr leiden.

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3. Welche Mensa ist eurer Meinung nach die beste – und warum?

Definitiv die Feki-Mensa. Das Personal ist immer sehr freundlich und die Mensa ist nur einen kurzen Fußmarsch von unserer Wohnung entfernt. Es ist einfach ein Gefühl wie Nachhausekommen. Bei der Mensa in der Austraße sitzt man allerdings auf der Dachterrasse sehr schön.

4. Die grauen Tabletts, das immer gleiche Geschirr, … Hat Mensa-Essen eine eigene Ästhetik?

Mensa ist einfach ein Lifestyle. Das immer gleiche Geschirr und die Tabletts sind genau die Stabilität, die man im studentischen Alltag braucht. Das Essen wird nicht einfach mit einer Kelle hingeklatscht, sondern liebevoll drapiert und garniert, das schmeckt man auch. (Sidenote hier ans Studentenwerk: Der rosa Pfeffer (siehe Rezension vom 14.06.2022) ist echt ein No-Go! Bitte ab sofort nicht mehr verwenden.)

5. Ihr sagt es ja selbst: Die Gerichte sind sehr liebevoll angerichtet und die Mitarbeiter*innen stecken viel Zeit und Arbeit in die Konzeption der Gerichte. Habt ihr deshalb nicht Angst, mit euren teilweise harten Rezensionen jemandem auf die Füße zu treten?

Also die Rezensionen sind nun wirklich nicht hart. Wir versuchen, eine neutrale Wortwahl zu finden und die Gerichte konstruktiv zu bewerten. Auf die Füße treten wollen wir eigentlich niemandem böswillig, sondern hauptsächlich nur Verbesserungsvorschläge aufbringen.

6. Warum bleibt ihr dabei anonym?

Wir wollen unerkannt bleiben, damit wir nicht bevorzugt oder benachteiligt werden können und ein Gericht ohne Extrawurst bewerten können. Zudem ist unser Vorbild Gossip Girl in den meisten Teilen der Serie auch anonym.

7. Nach welchen Kriterien wählt ihr euer Essen aus?

In erster Linie nach dem persönlichen Geschmack. Der Preis spielt in unsere Entscheidung häufig auch mit rein. Obwohl wir sehr berühmte Mensa-fluencer sind, sind wir trotzdem nur Studenten, mit einem begrenzten monatlichen Einkommen. @Studentenwerk Würzburg, wir wären offen für eine Kooperation oder Sponsoring mit und von Euch <3.

8. Was ist denn euer absolutes Horrorgericht?

Mensa Girl: Der „Wrap Mexicana“ aus der Rezension vom 28.07.2022 war meine bisher schlimmste Mensa-Erfahrung.
Mensa Boy: Die Pilzpfanne, die mit ungefähr drei Pilzen aus dem Glas protzt (Post vom 31.05.2022).

9. Was ist besser: Essen von Mama oder Mensa?

Mensa Girl: Kommt prinzipiell auf das Gericht an. Tendenziell eher Mamas Essen.
Mensa Boy: Also meine Mutter kocht auf Michelin-Niveau, da ist die Mensa leider keine Competition, da das in dem Maßstab für den schmalen Geldbeutel so nicht möglich wäre.

10. Das Studentenwerk Würzburg folgt euch auf Instagram. Hofft ihr, mit euren Bewertungen eine Anregung zu sein?

Wir hoffen sehr, dass unsere Kritiken konstruktiv vom Studentenwerk bzw. den Mensen aufgenommen werden. Einige Verbesserungsvorschläge von uns wurden auch schon umgesetzt, was uns natürlich sehr freut. Zudem haben wir Kontakt zu einer Mensa-Mitarbeiterin, die sich gerne unsere Ideen anhört, und versucht, diese umzusetzen. Durch eine Umfrage bei unserer doch schon recht großen Community haben wir auch schon dafür gesorgt, dass es in der Feki-Mensa Lassis gibt. Dafür möchten wir uns natürlich bei allen Teilnehmern und beim Studentenwerk Würzburg bedanken.
xoxo, Mensa Babes

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