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Master of Disaster: Die seltsamsten Studiengänge
Dunkel Hell

Master of Disaster: Die seltsamsten Studiengänge

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  • Ihr wollt euch neu orientieren, aber seid nicht gerne konventionell? Germanistik ist euch zu altbacken, Psychologie zu Mainstream, Medizin zu überfüllt, Jura zu spießig und BWL zu langweilig? Ihr sucht nach einem modernen, außergewöhnlichen Studienfach, das eure Eltern zum Weinen bringt und bei dem sich nicht einmal eure Oma zu fragen traut, was man denn später damit macht? Dann haben wir hier eine kleine Auswahl außergewöhnlicher Studiengänge für euch zusammengestellt.

Für Musiker

Blockflöte (HMDK Stuttgart): Für die wenigen unter uns, deren Blockflötenkarriere das Winseln des Familienhundes und die gezwungenen Lächeln der Verwandten am Weihnachtsabend überdauert hat.

Heavy Metal (Summa College Eindhoven, Niederlande): Einfach nur, um sagen zu können, dass man ein offizielles Heavy Metal Diplom hat.

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Eurythmie (Freie Hochschule Stuttgart): Weil Deutschland nicht komplett wäre ohne einen Studiengang, in dem man lernt, seinen Namen zu tanzen.

Für Nymphomanen

Angewandte Sexualwissenschaften (Hochschule Merseburg): Der einzige Studiengang, in dem man gerne die Regelstudienzeit überschreitet. (Früh fertig sein wird hier bestimmt nicht gerne gesehen. Badumm tss.)

Ausbildung zum Besamungstechniker (z.B. Eibl-Ausbildungsstätte): Okay, es ist nicht, was ihr denkt — in diesem Beruf geht es darum, Schweine und Kühe zu besamen. Moment, was?!

Körperpflege (Universität Darmstadt): Ich wiederhole nochmal: Körperpflege in Darmstadt.

Für Sportler

Skateboarding (Universität Münster): Erstmal aufs Maul fliegen und dann die Uni verklagen.

Bewegung und Sport im Alter (DSHS Köln): Bestimmt ins Leben gerufen von jemandem, der seinen Bus verpasst hat, weil die Omi an der Supermarktkasse vor ihm nicht zu Potte gekommen ist

Für Naturverbundene

Promenadologie (Hochschule Osnabrück): Die Wissenschaft vom Spazierengehen. Kein Scherz.

Nachhaltiges Rasenmanagement (Hochschule Osnabrück): Erstmal immer, wenn ein Polizist in der Nähe ist, laut rumerzählen, dass du dein Geld mit Gras verdienst. Dann sein Gesicht sehen, wenn du ihm deine Immatrikulationsbescheinigung zeigst und er dich nicht verhaften kann.

Steine und Erden (FH Bochum): Wenn dir ein Rasen dann doch zu aufregend ist.

Hüttenwesen (TU Clausthal): Wenn die Zivilisation zusammenbricht, sollte man vorbereitet sein. Das führt uns auch schon zur nächsten Kategorie:

Für Katastrophenfanatiker

Master of Disaster Management (Universität Kopenhagen): Als ob den irgendjemand aus einem anderen Grund macht, als danach offizielle E‑Mails für immer mit „MfG Max Müller, Master of Disaster“ beenden zu können.

Zombies (University of Baltimore, USA): Macht euch ruhig lustig. Mal sehen, wer nach dem Ausbruch der Zombieapokalypse zuletzt lacht.

Für Aliens

Space Master (Universität Würzburg): Wenn es weder für die NASA noch für die Men in Black gereicht hat.

Ufology (Melbourne University, Australien): Als Außerirdischer ohne Abschluss biste heutzutage auch nichts mehr wert.

Für Hipster

Vegan Food Management (Fachhochschule des Mittelstands, Bielefeld): Wird sich nicht halten können, da steht nichts von glutenfrei.

Harry Potter (Durham University, USA): Für Bamberger Soziologiestudenten, die im Seminar „Bildung, Arbeit und Familie am Beispiel der Harry Potter Romane“ zu ihrer wahren Bestimmung gefunden haben.

Spiritualität (PhThH Münster): Nur okay, wenn die Kosten für das Batik-Hemd und den Mondkalender in den Studiengebühren enthalten sind.

Figurentheater (HMDK Stuttgart): Karriere machen bei der Augsburger Puppenkiste.

Für Kanye West

Politics of Kanye West (Washington University, USA): Ich würde dazu gerne etwas Witziges schreiben, aber ich bin zu beschäftigt damit, meinen Glauben an die Menschheit wiederzufinden.

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