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Baustelle Uni
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Baustelle Uni

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  • Studierende der Otto-Friedrich-Universität Bamberg können sich freuen: in den nächsten Jahren wird an der Uni erneuert und angebaut. Eine neue Innenstadtmensa, eine größere Bibliothek, ein neues Institutionsgebäude und eine neue Sporthalle sollen entstehen.

Gut 13.000 Studierende sind in diesem Wintersemester 2015/2016 in der Universität Bamberg eingeschrieben. Zu viel für das ein oder andere in die Jahre gekommene Gebäude. So darf sich die Innenstadtmensa auf eine Verjüngungskur freuen. Der Freistaat Bayern genehmigte den Bauantrag für eine Generalsanierung und Teilerneuerung und stellte dafür acht Millionen Euro in Aussicht. Die Sanierung umfasst alle Teile des Gebäudes in der Austraße 37, also sowohl das 1981 errichtete Mensagebäude mit Cafeteria, als auch Teile des historischen und denkmalgeschützten Schwanenhaus. „Seit 2008 planen wir, die angespannte Versorgungssituation in der Innenstadt-Mensa für die Studierenden zu erleichtern. Nun ist uns endlich der Durchbruch gelungen“, freut sich die Kanzlerin der Universität Bamberg Dr. Dagmar Steuer-Flieser über die Bewilligung des Antrags. Die Innenstadt-Mensa war ursprünglich auf bis zu 350 Essen täglich ausgelegt. Mit den wachsenden Studierendenzahlen stieg jedoch die Nachfrage erheblich. In Spitzenzeiten gibt die Mensa derzeit bis zu 900 Essen pro Tag aus. Nach 34 Jahren Betriebszeit können weder der Flächenbedarf noch die technische Ausstattung mit dem aktuellen Versorgungsbedarf Schritt halten. Nach der Generalsanierung werden, nimmt man Innen- und Außenbereich zusammen, mehr als 450 Sitzplätze zur Verfügung stehen. Die Anzahl der Sitzplätze wird also nahezu verdoppelt. Wichtigste Neueinrichtungen sind zudem ein Kaffee-Point sowie ein zweites Kassensystem, um Wartezeiten zu verkürzen. Doch bevor der Bau beginnen kann, wird zunächst ein Architekturwettbewerb durchgeführt. Dieser ist bereits ausgeschrieben. Danach beginnen die Planungen zusammen mit den verschiedenen Fachplanern. Voraussichtlich im Frühjahr 2017 wird dann losgelegt. Rund zwei Jahre sollen die Umbauarbeiten dauern. Während der Bauzeit soll die Verpflegung über die Cafeteria am Markusgelände sichergestellt werden. Zusätzlich wird die Universitätsleitung versuchen gemeinsam mit dem Studentenwerk Würzburg eine Zeltmensa auf dem Markusgelände aufzubauen, bis die modernisierte Mensa ab Frühjahr 2019 in Betrieb gehen kann.

Erweiterung der TB4

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Schon im vollen Gange sind die Bauarbeiten für die Erweiterung der Teilbibliothek 4 in der Innenstadt. Am 1. Oktober 2015 wurde der zweite, vier Millionen teure Bauabschnitt der sogenannten „Glasbibliothek“ mit dem symbolischen Spatenstich begonnen. Der erste Bauabschnitt wurde am 1. April 2004 fertig gestellt. Rund neun Millionen Euro, zweieinhalb Jahre Bau- und eine über 20-jährige Planungszeit hat die Teilbibliothek für Sprach- und Literaturwissenschaften bereits hinter sich. Doch der zweite Bauabschnitt wird weit kürzer brauchen, um fertig zu werden. Schon während des ersten Bauabschnitts war der zweite baulich vorbereitet worden. Eine Aufteilung des Bibliotheksbaus auf zwei Bauabschnitte war nötig gewesen, da sich das Grundstück noch nicht im Eigentum des Freistaates Bayern befand. Zum Wintersemester 2017/2018 sollen die zusätzlichen 800 m² bereit zur Nutzung sein. Geschaffen werden 90 zusätzliche Leseplätze, acht Kleingruppenräume und ein Schulungsraum im Obergeschoss. Das Untergeschoss wird als Freihandmagazin für die Nutzer zugänglich gemacht; insgesamt soll Kapazität für etwa 80.000 Bucheinheiten geschaffen werden. Der Lesesaal im 2. Stock wird mit Chipkarte 24 Stunden zugänglich sein. Mit den Planungen wurde, wie schon beim ersten Bauabschnitt, das Architekturbüro Meyer & Partner aus Bayreuth betraut.

Weitere Baumaßnahmen

Voraussichtlich im Frühsommer 2016 wird mit den Bauarbeiten für das Institutionsgebäude der Orientalistik begonnen. Es soll auf dem Schillerplatz entstehen. Vorher finden dort für drei Monate archäologische Grabungen statt. Außerdem soll am Margaretendamm eine neue Sporthalle gebaut werden. Hierfür konnte die Universität allerdings noch keine konkreten Informationen geben.

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