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Presents for Parents
Dunkel Hell

Presents for Parents

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  • Mit diesen 15 Tipps findest du fast garantiert ein halbwegs gutes Weihnachtsgeschenk für deine Eltern.

Wir müssen es einsehen: Die Zeit, in der wir unseren Eltern noch Gutscheine zum Ausräumen der Spülmaschine schenken konnten, ist vorbei. Damit du mit der Suche nach nicen Geschenken für deine Erzeuger*innen nicht allein dastehst, haben wir einige Ideen zur Inspiration gesammelt.

1. Fotogeschenke

Wenn du eine Bastelmaus bist, kannst du selbst einen Kalender für das folgende Jahr oder eine Girlande mit Fotos der Familie basteln. Alternativ kannst du auch online einen Kalender erstellen oder beispielsweise auch ein kleines Buch vom letzten gemeinsamen Urlaub zusammenstellen. Auch witzig, wenn auch ohne Foto (aber mit ähnlichem Konzept): Ein T-Shirt oder Pulli mit einer Karikatur, die du von der betreffenden Person oder der ganzen Familie anfertigst – zum Beispiel im “Ugly-Christmas-Sweater-Style”?

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2. Unternehmungen mit dir und ohne dich

Wenn ihr als Familie sowieso viel gemeinsam unternehmt oder wenn du das gerade gerne wieder ermöglichen möchtest, kannst du einen Gutschein für gemeinsame Zeit verschenken. Dafür eignet sich beispielsweise ein Gutschein für einen Exit-Room, den ihr gemeinsam als Familie einlösen könnt oder Tickets für eine Sportveranstaltung. Passend dazu könnt ihr vorher brunchen gehen oder nachher gemeinsam Abendessen. Oder du planst einen Ausflug für ein gemeinsames Wochenende mit Aktivitäten auf dem Weg und in der Stadt, die du als Ziel aussuchst. Wenn du lieber nicht mit dabei sein möchtest, kannst du deine Eltern zur Weinprobe oder zum Gin-Tasting schicken, sie zu einem Konzert verpflichten oder bei einer Massage mal richtig durchkneten lassen.

3. Aufmerksames

Du kannst zum Beispiel kleine Sets zusammenstellen für Hobbys, die deine Eltern kürzlich angefangen haben (z.B. einen Sudoku-Block mit schönen Stiften oder eine Yoga-Matte mit passenden Accessoires wie Bänder oder ein Meditationskissen). Hier kannst du besonders bei der Verpackung kreativ werden und punkten.

4. Bücher

Altbekannt, altbewährt und trotzdem nicht altbacken ist auch immer noch das gute alte Buch. Und nein, es ist nicht langweilig, Bücher zu verschenken. Wer bei unserem Adventskalender auf Instagram noch keine passenden Schmöker entdeckt hat, wird eventuell auf dem Account vom Suhrkamp-Verlag fündig: Im Highlight „Geschenktipps” gibt der Verlag ganz konkrete Buchempfehlungen zu ganz bestimmten Persönlichkeitsprofilen.

Wenn du lieber jetzt und hier an Ort und Stelle Tipps hättest, dann können wir auch dienen. Immer gut sind Biografien, ein echter Klassiker dabei ist „Life” von Keith Richards, auch „Ich: Elton John” (wundersamerweise von Elton John) wird viele Eltern in Erinnerungen schwelgen lassen. Wer noch nicht genug von Pandemien und den gesellschaftlichen Auswirkungen hat, wird „1918 – Die Welt im Fieber” von Laura Spinney gern lesen. Für Menschen mit geringer Aufmerksamkeitsspanne, die gern lachen wollen, ist etwas von David Sedaris geeignet, so „Calypso”, alternativ das kleine Büchlein „Ich bin so hübsch” von Hazel Brugger. (Liebes-)Geschichten von einer Frau über Frauen, toll erzählt und faszinierend beschrieben bietet Alice Munro, zum Beispiel in „Glaubst du, es war Liebe?” Und wer jemanden überhaupt zum Lesen animieren möchte wählt beispielsweise „Tyll” von Daniel Kehlmann, „Die Jahre” von Annie Ernaux oder „Der Club der singenden Metzger” von Louise Erdrich. Sicherlich haben jedoch auch unsere Kolleg*innen vom Rezensöhnchen viele weitere gute Empfehlungen!

5. Ein Abo

Mittlerweile kann man so ziemlich alles abonnieren. Praktisch an einem Abonnement als Weihnachtsgeschenk ist, dass du es jedes Jahr wieder verschenken kannst, wenn das Geschenk gefällt (#lifehack). Uns als Zeitschrift besonders am Herzen liegt natürlich das klassische Abonnement einer Zeitschrift oder Zeitung. Zudem gibt es Abos für Back-Bedarf, Naturkosmetik, Socken oder Bier (und natürlich noch für viele andere Dinge).

6. Die gute Tat

Einerseits kannst du deinen Eltern Gutes tun und sie beispielsweise an einem der Weihnachtsfeiertage aufwendig bekochen. Andererseits kannst du anderen in Form einer Spende Gutes tun und sozusagen im Namen den Eltern spenden (z.B. für ein Thema, das deinen Eltern sowieso am Herzen liegt). Patenschaften sind immer eine schöne Idee – und beugen für das nächste Jahr vor, denn du kannst sie immer weiter verlängern.

7. Classics

Immer ganz okay sind auch winterliche oder weihnachtliche Blumen(-gestecke), schicke Schokolade und Wein oder Bier aus der Region. Wenn dir also wirklich nichts einfällt, hast du damit immerhin etwas in der Hand, das deine Eltern bestimmt halbwegs erfreut. Besonders schön ist dabei, dass viele schöne Läden in Bamberg solche Produkte anbieten und du sie vor Ort kaufen kannst. So haben die verschiedenen Röstereien der Stadt leckeren Kaffee im Angebot, Bier gibt’s in Bamberg sowieso überall und besondere Schokoladen oder Pralinen findest du in verschiedenen Konditoreien und Cafés. Viele dieser Läden oder auch Vinotheken, Feinkostläden o.Ä. bieten auch schon vorgepackte Körbe, Kisten oder Sets an, so dass du auf der sicheren Seite bist.

8. DIY

Wer etwas mehr Zeit investieren möchte, als nur einkaufen zu gehen, kann beispielsweise winterliche Liköre selber machen oder selbst ein Set für Glühwein zusammenstellen. Auch Kerzen und Schokolade kannst du schön winterlich gestalten und schick verpackt verschenken.

9. Was Grünes

Seien wir ehrlich: Im Winter Pflanzen zu verschenken ist nicht die naheliegendste Idee. Aber es ist trotzdem eine Idee. Und lässt sich in den zahlreichen Gärtnereien Bambergs auch direkt vor Ort umsetzen. Zusätzlich kannst du dabei richtig kreativ sein. Gibt es eventuell eine Rosenart, die den Namen deiner Mutter trägt? Oder steht dein Vater richtig doll auf Südfrüchte? Dann gibt’s da ganz sicher ein Kraut, das in diesem Fall dafür wächst. Und auch für die Verzierung des Innenbereiches gibt es jede Menge grün, welches sich als lebendiges Weihnachtsgeschenk eignet.

10. Praktisches

Na sicher schwingen wir auch die Praktikabilitäts-Keule. Denn Eltern, die nichts wollen, nichts brauchen oder schon alles haben freuen sich oftmals vor allem über Praktisches (wie man selbst ja mittlerweile auch über Socken). Ein klassisches Beispiel ist unter anderem der gute alte Gutschein. Aber nicht irgendeiner, der sowieso nicht eingelöst wird, sondern zum Beispiel für den Friseur, zu dem der Elternteil immer geht, für die Fußpflege oder Ähnliches. Denk’ mal nach, was deine Eltern sowieso machen/brauchen/kaufen – oft freuen sie sich dabei vor allem darüber, dass du so aufmerksam bist, das zu bemerken.

11. Gut Riechendes

Ja, vielleicht ist auch hier der „Unique Selling Point” nicht ganz gegeben – doch manchmal vergisst man dann doch die eindeutigsten Dinge. Deshalb sind auch die „gut riechenden” Dinge des Lebens auf dieser Liste vertreten. Der Klassiker ist dabei natürlich das Parfum, Eau de Toilette oder Aftershave. Und sind wir ehrlich: Das ist auch oft eine gute Idee. Vor allem zusammen mit einer süßen Karte, die erklärt, weshalb man den Duft für die bestimmte Person gewählt hat. Doch gut riechen können auch andere Dinge, so zum Beispiel Seife, Duftkerzen oder Raumdüfte. Bei “Seife und mehr” in der Keßlerstraße gibt es all das, und die Produkte riechen nicht nur fantastisch, sondern sehen auch richtig schön aus.

12. Nostalgisches

Eine Sache haben viele Eltern gemeinsam: Sie reden gerne über früher. Denn vielen Menschen scheinen wohl die faltenfreien Tage die besten ihres Lebens – was auch immer man davon halten mag. Doch genau da lässt sich als Geschenksuchende*r ansetzen. Was für eine Person besonders nostalgisch ist, ist natürlich individuell. Ansatz könnte sein, eine Box mit Dingen aus einem ganz besonderen Jahr zusammenzustellen – vielleicht dem der Eheschließung deiner Eltern? Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt! Auch Dinge, mit denen Eltern Ihre Nostalgie “embracen” können, sind eine schöne Idee. Vielleicht sind eine analoge Kamera oder ein neuer Plattenspieler der Anstoß dafür, ein Hobby aus alten Zeiten wieder aufleben zu lassen?

13. Digitale Aufmerksamkeit

Eltern können oft gar nicht richtig einschätzen, was sie auf den Streaming Diensten verpassen. Stelle ihnen doch eine Auswahl an Podcast Folgen zusammen, die sie interessieren oder zum Lachen bringen könnten, oder erstelle eine Playlist an Songs, die sie gerne hören könnten. So erleichterst du ihnen den Prozess und gibst ihnen vielleicht den nötigen Schubs, um sich endlich mal aus der Boomer-Bubble rauszuwagen. Auch eine liebevoll ausgewählte Liste an Serien, Filmen und Mediathek-Highlights aus den Plattformen, auf die deine Eltern Zugriff haben, kann eine schöne Geste sein.

14. Was Schickes

Wenn gar nichts mehr geht, dann geht immer ein Schal (dieser Satz könnte von Guido Maria Kretschmer stammen, tut er aber nicht). Denn auch textile Geschenke können eine echte Freude bereiten. Vielleicht siehst du ja ein schickes Hemd, was deinem Elternteil gut stehen könnte, oder ein anderes Kleidungsstück, das frischen Wind in den Schrank bringen würde. Ein textiles Weihnachtsgeschenk kann ein netter Anlass sein, deine Eltern ein Kleidungsstück in einem neuen Sitl ausprobieren zu lassen oder sie in einem schicken Teil in neuen Farben erstrahlen zu lassen. Und keine Scheu: es kommt definitiv nicht komisch, seinen Eltern Kleidung zu kaufen – schließlich haben sie das bei dir auch mal gemacht.

15. Sekundäre Geschenke

Wer kennt es nicht: Sind die Kinder aus dem Haus, nehmen die vierbeinigen Familienmitglieder eben diese Rolle ein. Und genau hier setzt der letzte Geschenktipp an – denn Menschen, die nichts wollen, wollen in Wahrheit einfach nur etwas für Bello oder Minka. So einfach kann das Leben sein.

Und egal, was du deinen Eltern schenkst: Fast jede Idee kann liebevoll verpackt werden und so zumindest halbwegs gut ankommen. Und im Endeffekt ist es doch auch ein bisschen egal, was du schenkst, solange du dabei grinst. Und damit ein dreifaches “Oh du Fröhliche”, auf eine entspannte Weihnachtszeit!

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