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Viel freie Zeit? DIY!
Dunkel Hell

Viel freie Zeit? DIY!

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  • Wie Trettmann 2017 schon auf „#DIY“ sagte: “DIY, DI-DI-DIY/ DIY, DIY, DIY”. Kim, Laura und Livia haben für euch Ideen gesammelt, mit denen ihr euch kreativ die Zeit vertreiben könnt.

Lettering im faux-calligraphy-Stil

In wenigen Schritten erstellen wir gemeinsam ein Lettering mit Genesungswunsch. Das kannst du dann an erkrankte Menschen verschicken und so positive Vibes verbreiten. Während du dich an meine Beschreibungen hältst, kannst du dich an den Fotos zum Swipen orientieren.

Du brauchst: Papier und Filz- oder Buntstifte. Wenn du lieber vorzeichnen möchtest, brauchst du natürlich zusätzlich Bleistift und Radiergummi.

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Unter „faux calligraphy“ versteht man vorgetäuschte Kalligraphie. Das bedeutet, dass man keine besonderen Stifte braucht, sondern den Effekt selber dazu malt. Das funktioniert ganz einfach und macht mindestens genauso viel Spaß!

Zuerst schreibst du den Schriftzug „get well soon!“ auf das Papier. Du kannst die Worte neben- oder untereinander anordnen. Wichtig ist, dass du zwischen den Buchstaben etwas mehr Platz als gewöhnlich lässt (sonst haben die Dopplungen für den Kalligraphie-Effekt keinen Platz).

Danach müssen alle Linien, die von oben nach unten gezogen wurden, verdoppelt werden. Bei den meisten Linien kannst du das rechts daneben machen. Wenn nach rechts zu wenig Platz ist, musst du auf beide Seiten der Linie ausweichen und den Abstand aufteilen.

Die verdoppelten Linien haben Flächen erzeugt, welche jetzt ausgemalt werden müssen.

Wenn du die Bilder anklickst, kannst du sie größer öffnen.

Als letzten Schritt kannst du mit verschiedenen Farben Verzierungen um den Schriftzug malen. Ich habe mich für unterschiedlich große Blumen entschieden.
Kim Becker

Automatisches Schreiben

Kopf aus, Stift raus: Das ist das Motto, das beim Automatischen Schreiben gilt.
Die Technik der „Écriture automatique“, wie sie ursprünglich hieß, ist eigentlich eine Praktik aus der Psychologie, um an das Unterbewusstsein heranzukommen. Auch surrealistische Autoren haben schon auf die Technik gesetzt. Mittlerweile geht es mehr darum, durch das „wilde Schreiben“ seine Kreativität anzuregen. Automatisches Schreiben ist ganz einfach, nach einigen Malen eventuell etwas mehr als am Anfang und man braucht kaum etwas dafür!

Ganz wichtig ist, dass du beim Schreiben einen Stift und Papier verwendest und nicht am PC schreibst, also richtig oldschool back to the roots. Mit diesen zwei Dingen setzt du dich an einen ruhigen Ort, wo du dich wohlfühlst. Dann geht’s auch schon los mit dem Schreiben!

Am Anfang stellst du dir einen Wecker auf fünf oder zehn Minuten, je nachdem, wie du dich fühlst und wie viel Zeit du investieren willst. Wenn du den Wecker startest, beginnst du auch zu schreiben. Schreibe möglichst schnell, ohne darüber nachzudenken, WAS du aufs Papier bringst.

Dein Stift sollte ständig in Bewegung sein, für die ganze Zeit, in der die Uhr läuft.
Das kann herausfordernd sein, aber wenn du denkst „ich weiß nicht, was ich schreiben soll“, dann schreibst du eben „Ich weiß nicht was ich schreiben soll“. So schreibst du dann fünf, zehn, fünfzehn Minuten lang – und das vielleicht erstmal jeden Morgen für eine Woche.

Das kann herausfor-
dernd sein

Das Automatische Schreiben wird dann immer einfacher. Du merkst, wie du dich mehr und mehr fallen lassen kannst, dein Stift weniger stockt und du in eine Art „Meditation“ verfällst. Nur dass du dabei nicht auf deinen Atem achtest, sondern darauf, dass du immer weiter schreibst. Dieses Automatische schreiben ist nicht nur gut für die Kreativität an sich, sondern auch für die Psyche. Wenn du dich dabei richtig fallen lässt, schreibst du dir das, was „raus muss“ von der Seele. Ob das jetzt hochliterarisch ist oder nicht ist dabei egal: Hauptsache ist, du hast Spaß dabei!
Laura Weinmann

Easy Rose mit Wassermalfarben malen

Dieses DIY ist wirklich super easy – auch für Menschen, die den Wasserfarbkasten seit dem Kunstunterricht in der fünften Klasse nicht mehr rausgeholt haben. Außerdem dauert es nur ein paar Minuten und man kann damit beispielsweise selbstgebastelte Karten aufpeppen. Vorneweg: wir malen keine Meisterwerke. Es geht eher um eine kleine Beschäftigung – auch für „Unbegabte“.

Du brauchst: Papier, Wassermalfarben, Wasser, (Spitz-)Pinsel (ich habe meinen aus der Kinderabteilung eines schwedischen Möbelhauses).

Zuerst wählst du eine Farbe aus, in der du die Rose malen möchtest. Am Pinsel sollte zu Beginn nicht viel Farbe sein. Dann startest du mit den inneren Blättern der Blume. Diese sind kleine, feine Linien. Du setzt die runden Linien versetzt immer weiter nach außen, sodass deine Blume immer größer wird. Dabei musst du beachten, dass die hinteren Blütenblätter etwas dünner sind, als die vorderen. Bei den vorderen Blütenblättern drückst du den Pinsel also etwas stärker auf.

Dadurch, dass du zwischendrin keine Farbe nachholst, entsteht ein Verlauf der Intensität der Farbe von innen nach außen. Und schon bist du fertig: wenn dir die Rose groß genug ist, kannst du den Pinsel weglegen und auswaschen.

Wenn dir dein Meisterwerk noch nicht gut gefällt, kannst du es ja einfach nochmal probieren. Nach ein paar Rosen hast du den Dreh bestimmt raus! Lass dich nicht verunsichern, Fehler findet man immer.
Kim Becker

Hafer-Schoko-Schnitten

Zutaten:

Für den Boden:

50g Mandelmus
40g Butter
50g Zucker
2 EL Honig
1/4 TL Salz
160g Haferflocken

Außerdem:

200g Zartbitterkuvertüre
50g Milch
50g Mehl
30g gemahlene Mandeln
25g Rohrohrzucker
50g Butter

Livia Hofmann

Veganer Nuss-Schokokuchen mit Kirschen

Vorneweg: wenn du keine Nüsse und Kirschen vorrätig hast, kannst du sie auch weglassen. So kann man den Kuchen auch ganz spontan backen, denn die anderen Zutaten hat fast jede*r zu Hause.

Als erstes vermengst du Mehl, Kakao, Zucker, Nüsse und Backpulver mit den beiden flüssigen Zutaten. Du rührst solange, bis ein glatter Teig entsteht. Das kannst du sogar mit dem Schneebesen machen, falls du keinen Handmixer hast. Dann rührst du die Kirschen unter.

Den Backofen musst du auf 180 °C Ober/-Unterhitze vorheizen. Als nächstes kannst du deine Springform mit etwas Öl einfetten. Du kannst eine Form mit 20, aber auch mit größerem Durchmesser verwenden. Jetzt musst du den Teig in die Form füllen und den Kuchen 35 — 40 Minuten backen.
Kim Becker

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