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Trend Alert: was geht bei Mucke, Fashion und im Insta-Game?
Dunkel Hell

Trend Alert: was geht bei Mucke, Fashion und im Insta-Game?

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  • Kommen 2021 Ballerinas zurück? Tragen wir endlich wieder Röcke über Jeans? Was wirklich Trend werden könnte, erfährst du hier.

Tatsächlich glauben einige Fashionistas an eine Rückkehr von Ballerinas und Röcken über Jeans dieses Jahr. Realistischer ist aber diese Zusammenstellung aus Neuigkeiten in Sachen Musik, Kleidung und Instagram. Und falls dir manche Trends immer noch zu auffällig erscheinen, kannst du ja auch erstmal einfach drüber lachen. Aber: Be prepared, die Trends werden Bamberg nicht „verschonen“. Schon bald werden Bamberger Teens mit Schachbrett-Muster-Jeans und großen Vintage-Sonnenbrillen in der Langen Straße rumhängen.

1. Musik-Newcomer*innen

Die meisten lieben gute Musik und manche haben bestimmt auch sicke Playlists. Aber für richtig gute Playlisten braucht es Abwechslung und neue Mucke. Wenn dir da langsam die Acts ausgehen, gibt es hier ein paar Newcomer*innen, die du auschecken solltest.

Pop

In Richtung Pop könntest du Benjamin Amaru schon von „You Don’t Know“ kennen. Aber auch die Songs „U‑Ser-Name“ und „Me and I, Hand in Hand“ sind Ohrwurm-Kandidaten. 2020 hat er auch einige Tracks veröffentlicht, in die du reinhören solltest. Super wohlig ist beispielsweise „Hold You Tight“ und für ein bisschen Spätsommer-Feelings bist du bei „September Skies“ richtig.
Sounds like: Herzschmerz und Umarmung zugleich.

Next of: Indie-Pop von Schorl3. Die kultige Band schreibt auf ihrer Homepage „Wir sind spritzig, erfrischend, funky und deine neue Lieblingsband“. Wenn dich das nicht überzeugt, dann tun es vielleicht ihre „Was anderen Fans gefällt“-Acts auf Spotify: Edwin Rosen, Jeremias und Bruckner.
Sounds like: liebevoll, entspannt und zwischendurch ein paar ugly Dancemoves.

Valentin Hansen – im deutschen Rap-Kosmos ist er schon eine Größe, das aber als Grafiker und Regisseur für Musikproduktionen. Sein bekanntester Song „Killing A Friend“ trifft direkt ins Herz. Unbedingt reinhören! Letztes Jahr hat er die EP „Ways“ veröffentlicht. Auf „Nothing New“ ist Rapper Mavi Phoenix mit am Start und die beiden liefern krasse Beats mit viel Flow.
Sounds like: Liebesbrief gemischt mit Computervirus.

Den Abschluss für Pop macht MELE. Ein Name unter vielen auf Antje Schomakers Cover zu „Auf Augenhöhe“, aber schon seit 2017 veröffentlicht die Sängerin easy-going Tracks mit viel Selbstbewusstsein. „Rosalie“ ist beispielsweise ein Muss, aber auch „deine cousine“ darfst du dir nicht entgehen lassen.
Sounds like: Lederjacke und Rotwein. Und nach so Glitzer-Fransen für Fahrradlenker.

Softer Rap: 3 Queens und 3 Sadboys

Yael, Layla und Genuva haben in den letzten Jahren schon einige Singles und EPs released. Dieses Jahr starten sie so richtig durch. Falls du sie noch nicht kennst, sind nice Tracks zum Auschecken „Neu geboren“ von YAEL, „Blicke“ von LAYLA und „21 Gramm“ von Genuva.
Yael sounds like: Sun in your eyes und Grillz an den Zähnen.
Layla sounds like: Juicy Couture-Jogginganzug mit badass-Sonnenbrille.
Genuva sounds like: souliger Drip.

Schmyt, Mustafa und Lostboi Lino sind 2020 präsenter geworden. Die drei eint ein oft trauriger mood und treffsichere Texte. Auf Alben müssen wir noch warten, aber so lange kannst du in „Taximann“ von Schmyt, „Air Forces“ von Mustafa und „Ich bin da“ von Lostboi Lino hören.
Schmyt sounds like: was anzünden und das Feuer mit den eigenen Tränen löschen.
Mustafa sounds like: traurige Geborgenheit.
Lostboi Lino sounds like: im Cabrio fahren und nachdenken.

Out of the box

Diese Kategorie ist für die fancy kids. Nand macht dabei den Start. Der Sänger bringt mit Tracks wie „Wohlfühlen“ und „Guten morgen Meer“ Vintage-Vibes mit Ohrwurm-Potenzial. In „Schütten“ und „Aquí“ zeigt er sich ein bisschen energetischer, aber immer noch super weird. 80s und 90s Beats mit einem Touch Post-Punk und moderner Lässigkeit – hör dich doch einfach mal rein!
Sounds like: Zappelphilipp auf dem Dancefloor mit Kippe in der Hand.

Die letzte Musik-Empfehlung ist Luis Ake. Er hat einen ähnlich ungewohnten Sound wie Nand und geht auch in Richtung Post-Punk. Seine feine Stimme kommt super passend mit Techno-Erfahrungen zusammen. Der Song „Zeit“ hat es sogar in die Spiegel Playlist „Top-Songs 2020“ geschafft und auch „Lilith“ ist ein Muss!
Sounds like: ins Spaceship einsteigen und Loopings drehen.

2. It’s called fashion sweetie, look it up!

Das könnten Trends in Sachen Kleidung und Accessoires 2021 werden:

Schuhe aus den Siebzigern, Schachbrett-Muster, kurze Kleider in A‑Linie, sowohl Neon- als auch Pastelltöne, Neckholder-Tops, plüschige Handtaschen, kindlicher Schmuck, fancy Krägen, Mini-Röcke, lustige Strumpfhosen, Blumenmuster im Stil der Sechziger, große Sonnenbrillen, Pailletten, Glitzer und Zebra-Print.

3. Instagram Content-Trends

Natürlich bleiben Reels mit ihren Transitions und dem Vine-Potenzial erhalten, aber in Sachen Posts kommen 2021 neue Trends auf uns zu.
Anstelle nur wenige Bilder in einen Post zu packen, werden in sogenannten „dumps“ viele Bilder aus der Smartphone-Galerie aneinandergereiht. Dabei wird oft die maximale Anzahl von zehn Slides ausgenutzt. Die Fotos für diese Art Posts sollen random und lässig daherkommen, sie zählen auch ein bisschen in die make-Instagram-real-Kategorie.

Bei vielen Influencer*innen ist neben dem dump-Trend auch der nächste Trend im Feed sichtbar: Collagen. In einem Foto schneiden sich die Content-Kings/Queens/Majestys mehrmals nebeneinander. Dabei nehmen sie verschiedene Posen vor dem gleichen Hintergrund ein. Die Posts erinnern dann an Boyband-Alben-Cover.

Und auch der letzte Trend nimmt uns direkt mit in unsere Jugend. Influencer*innen bearbeiten ihre Fotos wieder stärker. Nicht mit dem Valencia-Filter, sondern aufwendig in Photoshop. In letzter Zeit sieht man häufig den Poster-Look, bei dem über ein Foto ein transparenteres Foto gelegt wird, auf dem Knickstellen eines Posters zu sehen sind. So soll das Foto aussehen, als wäre es ein Teil eines Magazins gewesen.

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