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TASTING 6: W(H)EIßER SCHEISS
Dunkel Hell

TASTING 6: W(H)EIßER SCHEISS

Servus! Dahoam is dahoam. Soll heißen: zurück in Deutschland, zurück in Bayern. Geschmacklich. Heute geht es um Weißbiere, und ich verrate nicht zuviel wenn ich sage: als ich diese Biere getastet habe, war ich im Weißbierhimmel. Ich habe es mir natürlich nicht nehmen lassen, das Tasting zünftig um elf Uhr beginnen zu lassen. Denn Weißbier, das schreit nach Weißwurst, süßem Senf und Brezeln. Ja ich weiß, liebe Franken, „Wie kann der nur, München…“. Verkneift’s Euch, insgeheim schmeckt Euch die Kombi genauso wie mir. Also zum Wesentlichen!
Auf dem „Heiligen Berg“ nahe dem Ammersee ist es gelegen, das Kloster Andechs. Unter Aufsicht von tüchtigen Mönchen wird hier Bier gebraut, und wahrlich kein schlechtes, um das vorweg zu nehmen. Aber auch in der Oberpfalz versteht man zu Brauen. Die Brauerei Hösl hat ein Weißbier außerhalb der Norm geschaffen, mit das interessanteste Bier, welches ich verkosten durfte. Zum Abschluss gab es zwei Böcke. Von Weihenstephan und von Schneider Weisse, beides große Namen im Weißbier-Business. Den Nachmittag habe ich mir folglich frei genommen: Sorry, liebe Uni. Ich war auswärts, im Weißbierhimmel.

Bis 1548 war es in Bayern verboten, Weißbier zu brauen, denn man hielt sich zum einen an das Reinheitsgebot, aber wichtiger: Weizen war und ist eine wichtige Ernährungsgrundlage, das eben seit jeher für das Brotbacken gebraucht wurde. Gott sei Dank für die Bayern, dass sich das Weißbier durchsetzen konnte, schmeckt es doch so wunderbar. Für heute soll es das gewesen sein. Nächstes Mal setzen wir die Lippen an verschiedene India Pale Ales. Bis dahin Prosit und macht’s gut!

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Euer

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