Leben

Spieglein, Spieglein

Wenn Lisa von ihrer ersten Liebe mit 15 Jahren redet, spricht sie nicht über zärtliche Berührungen, leidenschaftliche Küsse oder romantische Überraschungen. Stattdessen erzählt sie von Silikonbrüsten, aufgespritzten Lippen und Pornos, die immer wieder abendelang über den Bildschirm ihres Fernsehers flimmerten. Ihr damaliger Freund verglich Lisa immer wieder mit den Darstellerinnen, die sich mit Brüsten, groß wie Wassermelonen, nackt um muskelbepackte Männer räkelten. „Hättest du solche Titten, dann hätten wir jeden Tag Sex!“, war der Satz, der Lisa am deutlichsten im Gedächtnis blieb.

Was essen wir?

Dosenravioli oder feine Filets mit frischem Salat? Das essen Bambergs Studierende.

Dreck im Gebäck

Dumpinglöhne, Massenproduktion und katastrophale Hygienebedingungen. Ein Blick hinter die Kulissen der Bäckereiindustrie.

Warum ich liebe was ich tue: Der Sexshop-Besitzer

Warum ich liebe was ich tue: Teil 15 unsere Serie über Menschen, die wenig zu klagen haben. Dieses Mal: Baldur Hickl, 72, Besitzer zweier Sexklusiv-Sexshops in Bamberg und Coburg.

Willkommen im Mekka der Spießbürgerlichkeit

Das kleine Domstädtchen Bamberg ist super – vielleicht wenn man ein japanischer Tourist ist oder ein katholischer Rentner, der hier einen ruhigen Lebensabend verbringen will. Aber Studenten seid gewarnt, wenn ihr hier euer Studium absitzen wollt…

Warum ich liebe, was ich tue: Bestattermeister Freudensprung

Gestatten: Jörg Freudensprung, Bestattermeister. Teil 16 unserer Serie über Menschen, die wenig zu klagen haben.

Kerben der Qual

Wo die Kerben verlaufen, wirkt das ausgeblichene Holz des hellbraunen Wandschranks beinahe weiß. Neben jede Kerbe ist ein Datum geritzt. Unter jedem der zwei Dutzende Daten reihen sich verblassende Worte aneinander. „01.06.2004 – Wieso ich? So einen beschissenen Drecksack wie mich haben meine Eltern nicht verdient.“ Sie erzählen von Hass. Zeichnen das Selbstbild eines über Jahre hinweg misshandelten Kindes. „03.10.2005 – Der Gedanke zu sterben ist so wunderschön, aber so ein widerliches Ding wie ich hat den Tod nicht verdient.“

Von Nudeln und Brettern

Ein Portrait über einen engagierten bamberger Studenten, der Flüchtlingen das Schwimmen näher bringt und die einhergehende Krux der Organisation.

Im Tor zu einem besseren Leben

Mit seiner Familie hat sich Danil auf die Reise nach Deutschland gemacht. Er ist ambitioniert, engagiert und integriert – doch ob er bleiben kann, liegt nicht in seiner Hand.

Dichterwettstreit auf Leben und Tod
Ende Oktober, ein Tag vor Halloween: Es war mal wieder an der Zeit, die kalten…