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Alternativer Einführungsabend an der Uni Bamberg

Alternativer Einführungsabend an der Uni Bamberg

Wer sich ein Engagement in hochschulnahen Gruppen vorstellen kann, wird nicht nur in unserer neuen Ausgabe fündig. Denn am Mittwoch stellen sich viele Gruppen auch beim Alternativen Einführungsabend vor, der vom Referat für Kritische Wissenschaft organisiert wird. Was ihr darüber wissen müsst, lest ihr hier.

Foto: bantersnaps, Grafik: Referat für KriWi

Wer sein Studium an der Uni Bamberg beginnt, lernt sie direkt kennen: Die EETs. Aber die AETs? Auch diese werden an der Universität angeboten. Organisiert werden sie von einem Teil der Studierendenvertretung, dem Referat für Kritische Wissenschaft. AET steht dabei für „Alternative Einführung Tage“, beschreibt diesmal aber einen Abend, an dem sich verschiedene Hochschul- und hochschulnahe Gruppen online vorstellen.

„Es ist immer schön, mehr Leute in Projekte reinzubringen, die einen begeistern. Auch welche, die sonst noch nicht die Idee hatten, dazuzukommen“, erzählt Hannah vom Referat für Kritische Wissenschaft an der Otto-Friedrich-Universität. Das Referat ist noch recht jung, ein Jahr ist die Gründung her. Vorbild dafür waren bereits existierende Referate an anderen Universitäten, zum Beispiel in Bremen, Marburg oder Braunschweig.

Es ist schön, mehr Leute in Projekte zu bringen, die einen begeistern.

Doch wozu braucht es ein solches KriWi-Referat? Hannah erklärt, dass dabei primär die Wissenschaft selbst hinterfragt wird. Was wird an der Uni überhaupt gelehrt und wie wird das getan? Was steht auf den Leselisten und wer hält die Vorlesungen? Solchen Fragen geht das Bamberger Referat bisher hauptsächlich in Vorträgen nach. Mit der Zeit soll sich das Arbeitsfeld aber noch erweitern und die Bamberger Lehr- und Forschungspraxis genauer unter die Lupe genommen werden. „Sich selbst und die Gesellschaft hinterfragen“ – auch das nennt Hannah als einen wichtigen Punkt des Referats. Denn bereits das Studium selbst sei ein Privileg und bringe Verantwortung mit sich – auch, wenn man währenddessen immer noch vergleichsweise viel Freiraum habe.

Welche Gruppen sind dabei?

Das Engagement in Hochschul- und hochschulnahen Gruppen ist eine Möglichkeit, mit der sich dieser Freiraum gestalten lässt. Einige dieser Gruppen stellen sich am Alternativen Einführungsabend vor. Gemeinsam haben Sie vor allem eins: Sie teilen Ihre antifaschistische, feministische, kapitalismuskritische und antirassistische Weltanschauung, betont Hannah. Mit dabei sind in diesem Jahr beispielsweise die Hochschulgruppe von Amnesty International, die Students for Future, die freie uni bamberg oder die Bamberger Seebrücke.

Was es sonst zu wissen gibt?

Interessierte erwartet am 04. November eine kurze Vorstellung der Gruppen – bevor sie in selbst gewählten Breakout-Rooms den Vertreter*innen der einzelnen Gruppen Fragen stellen und diese näher kennenlernen können. Was Hannah unbedingt noch loswerden möchte: „Willkommen in Bamberg an alle Erstis! Und: Wir freuen uns, wenn ihr beim Alternativen Einführungsabend vorbeischaut!“

Der Alternative Einführungsabend des Referats für Kritische Wissenschaft findet am Mittwoch, 04. November um 19:30 Uhr statt.
Zur Veranstaltung kommt ihr unter anderem auch  hier, Passwort: AET2020!

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