Leben
Nun erleben wir bereits seit zwei Monaten, was das Jahr 2016 für uns bereit hält. Doch um es interessant zu gestalten, sind Ziele wichtig. Ziele, die manches Mal als Neujahrsvorsätze gefasst werden. Wir begleiten fünf Bamberger Studierende durch’s Jahr bei ihrem Vorsatz, dieses Jahr alle Vorsätze einzuhalten.
Wo die Kerben verlaufen, wirkt das ausgeblichene Holz des hellbraunen Wandschranks beinahe weiß. Neben jede Kerbe ist ein Datum geritzt. Unter jedem der zwei Dutzende Daten reihen sich verblassende Worte aneinander. „01.06.2004 – Wieso ich? So einen beschissenen Drecksack wie mich haben meine Eltern nicht verdient.“ Sie erzählen von Hass. Zeichnen das Selbstbild eines über Jahre hinweg misshandelten Kindes. „03.10.2005 – Der Gedanke zu sterben ist so wunderschön, aber so ein widerliches Ding wie ich hat den Tod nicht verdient.“
Alle Jahre wieder… Naja, wer kennt es nicht? Das neue Jahr rückt an und es soll alles besser werden. Es wird mehr gelernt, weniger getrunken, gesünder gegessen und weniger Schuhpaare gekauft. Es ist Zeit für die neuen Vorsätze fürs neue Jahr. Wir begleiten fünf Bamberger Studierende dieses Jahr bei ihrem Vorsatz, dieses Jahr alle Vorsätze einzuhalten.
„Uns ist es wichtig, dass es nicht heißt: “Da sind Behinderte und die machen was‘“, so Harald Rink, Leiter der Theatergruppe in der Inklusiven Kulturwerkstatt Bamberg. Die Menschen, die hier Kultur schaffen, haben zwar größtenteils ein Handicap, im Fokus soll jedoch etwas anderes stehen: Die Kunst, nicht die Behinderung der Teilnehmer.
Der Motor heult auf, blaue Blitze erleuchten den Nachthimmel, brennende Reifenspuren sind auf dem Asphalt zu erkennen — das ist alles, was von dem silbernen Sportwagen übrig geblieben ist. Jesus Christ! Es ist der 21. Oktober 1985. Marty McFly hat sich soeben mit seinem als Zeitmaschine aufgerüsteten DeLorean DMC-12 auf den Weg gemacht: in die Zukunft. Dank des mit Plutonium betriebenen Fluxkompensators erreicht er unsere Gegenwart, den 21. Oktober 2015.





