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Semesterferien Ski-Spezial
von Oliver Klausner | Montag, 3. März 2008
Schöner geht's nicht, oder? Foto: Michael Ruef

Die vorlesungsfreie Zeit hat begonnen. Warum also nicht mal ein paar Tage Auszeit von der Hausarbeit nehmen und zum Skifahren oder Snowboarden in die Berge fahren?

Pünktlich zum Wintercomeback in dieser Woche haben wir für euch ein paar Skigebiete getestet. Los geht's heute mit der kleinen Wintersport-Region Warth-Schröcken am Arlberg. Eigentlich wollte unser Autor nur zum Skifahren hinfahren - bis er das Schneeschuhwandern für sich entdeckte.

Schneereiche Wintersportregion

Doch fangen wir mit dem Skigebiet an: Warth-Schröcken zählt mit 66 Pistenkilometern zu den mittelgroßen Skiregionen in Österreich. Die Höhe des Ortes (über 1.200 Meter) und die geographische Lage am schneereichen Arlberg garantieren Talabfahrten bis ins Frühjahr. Derzeit liegen dort gut zwei Meter Schnee, just in diesen Tagen sind nochmal 40 Zentimeter dazugekommen. 

Neben abwechslungsreichen Pisten aller Schwierigkeitsgrade bietet das Skigebiet viele Attraktionen: Da gibt es zum Beispiel den Boarderpark, der die Herzen von Snowboardern höher schlagen lässt. Für Geschwindigkeitsfreaks wurde eine Rennstrecke installiert, auf der automatisch die Zeit gestoppt wird.

Zudem finden ambitonierte Carver einen abgesteckten Slalom, bei dem zwei Fahrer gleichzeitig gegeneinander antreten können. Wegen der großen Beliebtheit dieser Stationen sollte man sie aber eher zu Beginn des Tages aufsuchen. Am Nachmittag ist der Slalom schon recht ausgefahren und zum Teil vereist.

Das Highlight: Die Husky-Schneeschuhwanderung 

Früher zog uns Papa auf dem Schlitten den Berg hoch. In Warth übernehmen das die Huskys. Foto: Michael RuefKommen wir zum persönlichen Highlights unseres Autors: die Husky- Schneeschuhwanderung. Schneeschuwanderungen gelten in der Regel als mindestens so spannend wie Walking-Runden mit einer Rentnergruppe im Hain. Wenn jedoch Huskys mitmischen, erhöht sich der Spaßfaktor.

Wie früher Papa unseren Schlitten, zerren heute die Hunde alle Teilnehmer auf Schneeschuhen den Berg hinauf. Wer nicht aufpasst, wird von den verspielten Tieren zwar auch wieder den Berg hinunter geschuppst. Das Ganze macht aber tierisch Spaß und lässt aus einer müden Schneeschuhwanderung schnell einen kurzweiligen Ausflug werden.

Teurer Skipass, günstige Unterkunft

Ein Tagesskipass ist in Warth-Schröcken mit 35 Euro übrigens nicht gerade günstig. Doch wo geht es heute noch viel billiger in den Alpen? Auch wer mittags Hunger hat, wird leider kräftig zur Kasse gebeten: Fast 10 Euro für eine Portion Kaiserschmarrn sind happig. Nicht wenige Besucher fragen sich, ob man schon im benachbarten Lech ist - wo die Schönen und Reichen für ein Glas Schampus locker 20 Euro hinlegen.

Wer fährt nicht gern mit den Skiern vor die Haustuer? Foto: Michael RuefTrotzdem: Bei einem Blick auf die Preise von Pensionsübernachtungen stellt man schnell fest, dass es sich in Warth und Schröcken auch Studierende leisten können, Urlaub zu machen. Für 20 Euro pro Person sind kleine Appartements in jedem Fall zu haben.

Und wer kocht nach einem langen Skitag nicht gerne selbst ein Kilo Nudeln für sich und die Kumpels? Mit vollem Magen wird’s zwar nichts mehr mit einer langen Disko-Tour. Dafür sind Warth und Schröcken aber ohnehin die falsche Adresse.

 

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Zuletzt geändert: Mittwoch, 5. März 2008
 
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