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Mit Skiern auf der Autobahn
von Mechthild Fischer, Anna-Lena Meyer | Mittwoch, 25. November 2009

Katschberghöhe vom Aineck aus gesehen. Foto: Tourismusregion Katschberg-RennwegBestimmt fällt bald der erste Schnee und dann willst du der erste auf der Piste sein. Aber immer nur in die Münchner Hausberge zu fahren, die von Bamberg aus am schnellsten zu erreichen sind, ist langweilig.

Ottfried hat sich für euch nach Alternativen umgeschaut und das Skigebiet Katschberg probebefahren.

 

Das auf der Grenze zwischen Salzburg und Kärnten gelegene Skigebiet ist mit seinen 66 Pistenkilometern groß genug, um ein Wochenende lang abwechslungsreiches Skivergnügen zu bieten. Die Skischaukel, die es ermöglicht, sowohl Abfahrten auf dem Tschaneck und dem Aineck zu fahren, lässt einen gleich zwei Berggebiete mit unterschiedlichem Charakter erkunden.

Insgesamt 16 Anlagen sorgen dafür, dass man seine Schwünge variantenreich ziehen kann und an den Liften wenig Wartezeit ist. Sorgen um den Schnee sind unnötig, da das Skigebiet zwischen 1640 und 2220 Metern relativ hoch gelegen ist. Und selbst wenn es einmal nicht schneien sollte: Die Pisten des Katschbergs sind immer gut präpariert, eine Abfahrt bedeutet reinstes Fahrvergnügen.

Egal ob Anfänger oder Profi, für fast jeden ist etwas dabei, wobei die überwiegend roten Pisten insbesondere für Einsteiger und Genussfahrer geeignet sind. Ein besonderes Vergnügen ist die sechs Kilometer lange "A1", die Autobahn unter den Skipisten. Hier kann man wunderbar Gas geben, weil sie breit und nicht zu steil ist. Wer mehr Adrenalin sucht, kommt besonders bei einer Piste wirklich auf seine Kosten, der "Direttissima" mit zum Teil 100 Prozent Gefälle.

Was hingegen ganz fehlt ist ein Funpark

Die Unterkunft sucht man sich am besten auf der Katschberghöhe, einem typischen Skidorf direkt zwischen den zwei Bergen. So fällt man quasi aus dem Bett in den Lift. Dieser ist maximal fünf Minuten zu Fuß entfernt. Auf der Katschberghöhe finden sich zahlreiche Hotel- und Pensionszimmer, Jugendherbergen oder Hostels gibt es hier allerdings nicht.  

Foto: Tourismusregion Katschberg-Rennweg

Für diejenigen, denen Wintersport allein nicht langt, gibt es zahlreiche andere Angebote, zum Beispiel eine romantische Pferdeschlittenfahrt durch die verschneite Bergwelt inklusive kulinarischer Verköstigung (man sollte dabei besser Schnaps mögen und vertragen!).

Ausgiebige Après-Ski-Partys für unsere Altersgruppe sollte man nicht auf dem Katschberg suchen. Es gibt zwar einige Spaßhütten, doch ist das Publikum darin etwas älter.

Fazit: Ein wunderschönes Skigebiet mit garantiertem Fahrspaß und tollen Pisten für Skifahrer und Snowboarder, die tollen Schnee und nicht unbedingt tolle Partys suchen.

 

Anfahrt: Von Bamberg aus fährt man zunächst nach München, von da aus weiter auf der Autobahn München-Salzburg. Anschließend geht es auf der A10/Tauernautobahn (Tauerntunnel Maut) bis zur Ausfahrt St. Michael. Nach acht Kilometern erreicht man die Auffahrt zur Katschberghöhe. Die Fahrt dauert viereinhalb bis fünf Stunden.

Preise: Ein Tagesskipass kostet 35,50 Euro.

Weitere Infos:

Homepage des Skigebiets

Rennweg am Katschberg

 

 

 

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Zuletzt geändert: Donnerstag, 10. Dezember 2009
 
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