von Malte E. Kollenberg und Sven Becker | Donnerstag, 1. November 2007
Endlich! Wir haben es geschafft. Nach zwei kurzen Tagen mit viel Kaffee, Zeitdruck, ein bisschen Bier und vielen guten Ideen sind wir mit Otttv auf Sendung gegangen. Klar, dass beim ersten Mal nicht alles glatt läuft.
Wie einige Kommentatoren angemerkt haben: Der Ton im Studio ist Mist. In der nächsten Folge von Otttv werden wir das besser machen. Dann sollen keine schallschluckenden Kissen und Decken mehr neben der Moderatorin legen. Das Mikrofon nutzen wir in seiner dafür vorgesehenen Weise und Lena wird stehen und nicht mehr sitzen. Dann sollte der Ton ordentlich sein. Bei den Außenaufnahmen hat es damit keine Probleme gegeben. Nur die Bilder waren hier und da verwackelt. Deshalb wollen wir in Zukunft häufiger ein Stativ benutzen. Die Teile sind nur extrem teuer. Mal sehen, wie wir das machen. Im Studio haben wir eines gehabt, es war aber so aufgestellt, dass das Bild aussieht, als läge die Kamera auf dem Bett. Oder auf dem Porno-Sofa, wie Peter in der Kommentar-Funktion sagt. Der dritte Kritikpunkt: Die Beleuchtung. Mangels anständig heller Lampen und einer umfangreichen Ausstattung mit Verlängerungskabeln mussten wir auf Bett- und Schreibtischlampen aus Svens WG zurückgreifen. Auch hier besteht sicher viel Verbesserungsbedarf.
Der Hintergrund wird in kommenden Sendungen geändert. Weiß ist eine furchtbar sterile Farbe. Das ist uns aber erst aufgefallen, als Lena schon in Position war. Dann war es gestern abend auch schon zu spät, um es anders zu machen. Wie schon im letzten Blogbeitrag zu Otttv gesagt: Wir hatten bisher keine zündende Idee für ein Otttv-Studio! Vielleicht drehen wir die nächste Sendung in der Buslinie 1, auf der Fahrt von der Gartenstadt zum ZOB. Aus technischer Sicht kann sowohl bei der Bild- als auch bei der Tonqualität mit besseren Codecs noch etwas heraus geholt werden. Die Moderationen diesmal haben wir mit einer nagelneuen Kamera (Panasonic DVX 100BE) gedreht, die keiner von uns kannte. Das war vor allem Learning by Doing. Das Problem sollte bis zum nächsten Mal einigermaßen gelöst sein. An erster Stelle der Verbesserungsbemühungen soll bei der nächsten Sendung die journalistische Qualität stehen. Bei der ersten Sendung war es so: Wir hatten ein paar Ideen. Haben hier und da etwas aufgenommen und versucht, das Beste daraus zu machen. Kommende Beiträge dürfen nicht mehr so einseitig (Mensaparkplatz und Campinginsel) oder so unspektakulär (Erstipartis) sein. Wir wollen zukünftig versuchen, uns dem journalistischen Anspruch des Ottfrieds anzunähern. Trotzdem: Otttv kommt gut an. Die Klicks auf Ottfried.de sind seit der Veröffentlichung des Beitrags rasant gestiegen. Ihre Anzahl hat in wenigen Stunden das sonst übliche Volumen einer ganzen Woche erreicht. Und auch die bisherigen Kommentare der Zuschauer sind positiv. Neben berechtigter Kritik auch konstruktiven Verbesserungsvorschlägen und hin und wieder mal ein kleines Lob ;-).
Wer Lust hat, selbst beim Verbessern der Sendung mitzumachen, ist natürlich herzlich eingeladen. Ein bisschen Unterstützung können wir noch ganz gut gebrauchen. Zuletzt geändert: Sonntag, 4. November 2007 |