von Julia Aden; Soundslide von Malte E. Kollenberg | Mittwoch, 12. Dezember 2007
Ein langes Wochenende. Verbracht mit dem Lesen von Texten, Bearbeiten von Bildern, Layouten von Seiten, Kochen von Nudeln und Vielem mehr.
Ein Ottfried-Layoutwochenende aus der Sicht der Chefredakteurin und eine kleine Diashow zur Geburt des neuen Ottfried.
Lesen, Bauen, Essen, Trinken, Lachen - so könnte man ein Layoutwochenende des Ottfried in fünf Worten zusammenfassen. Aber es wird durchaus viel in jenen Tagen von Donnerstag bis Montag morgens geschafft. Am Donnerstag und Freitag müssen Artikel Korrektur gelesen und Änderungen am PC eingegeben werden. Die PCs und das ganze Netzwerk müssen vorher natürlich erst einmal aufgebaut werden. Als Chef der Ausgabe muss man alles organisieren und überblicken. Sind alle Artikel und Fotos da? Sind sie gut? Mancher Artikel oder manches Foto wird erst am Samstag oder gar erst am Sonntag fertig. Da kann es schon stressig und panisch werden. Aber die Chefs müssen Ruhe bewahren und nachhaltig die Redakteure zur Eile drängen - oder auch beruhigen.  Die Zusammenarbeit des ganzen Teams hat dieses Mal sehr gut geklappt. Sowohl Neulinge als auch alte Hasen haben sich sehr gut eingebracht. Es wurde zwar ab und an geflucht, aber auch gelacht, herumgealbert und vor allem gekocht, gegessen und getrunken. Neben dem Layout und der Organisation ist es nämlich auch sehr wichtig, dass sich jemand um die Verpflegung der fleißigen Ottis kümmert. Und der Abwasch muss schließlich auch mal erledigt werden. Da ist es natürlich besonders schön, wenn ein Redaktions-Mitglied auch noch selbstgebackene Plätzchen mitbringt. Nach einer kleinen Flaute am Freitag haben wir Samstag und Sonntag kräftig aufgeholt. Am späten Sonntagabend waren die meisten Seiten das zweite Mal zum Korrekturlesen ausgedruckt. Und das ist schon früh. Die ganze Nacht wurden dann stetig Korrekturen eingegeben und um 2 Uhr am Montagmorgen fingen wir mit dem Umwandeln der Dateien ins PDF-Format an, das die Druckerei benötigt. Damit begann der vielleicht für die Chefs entspannteste Teil des Layout-Wochenendes. Die übrig gebliebenen fünf Geister mussten sich den letzten Funken Konzentration abzwingen, um letzte Fehlerchen in den Seiten zu verbessern ehe sie ins PDF-Format einzementiert wurden. Trotz dieser finalen Anstrengung wurden Bildunterschriften und Titel in Gedanken veralbert und wir haben viel gelacht. Um halb 8 Uhr am Montagmorgen haben wir die Ausgabe dann per E-Mail zur Druckerei geschickt. Die letzten Seelen, einschließlich der Chefredakteure, waren körperlich und geistig fix und fertig, hauptsächlich wegen Schlafmangels.
Anders als geplant brauchte die Druckerei zum Umstellen ihrer Maschinen auf Ottfried-Format viel mehr Zeit. Somit konnten wir den Ottfried erst am späten Dienstag Nachmittag an euch Leser verteilen. Dafür ging es aber Mittwochmorgen ganz früh los und es wurde den ganzen Tag fleißig an den Mensen der Feki und in Innenstadt verteilt. Auch am Ende dieser Woche und in den Wochen vor dem Abmarsch in die Weihnachtsferien habt ihr viele Gelegenheiten die Ausgabe zu genießen. Die Exemplare liegen in der Innenstadt in den Lehrstühlen, Cafés und der TB4. An der Feki findet ihr sie vor der Mensa und bei schwarzen Bretter. Alles solange der Vorrat noch reicht! Viele spannende und humorvolle Themen erwarten euch! Also ran an den druckfrischen Ottfried! 1. Ohne Titel herbert leuchte, Registered Gute Ausgabe, Glückwunsch. Was mich allerdings stutzig gemacht hat ist die Bebilderung des Bologna-Artikels: Warum ausgerechnet Asiaten? Im Artikel findet sich nicht die leiseste Anspielung darauf. Für mich bleibt also nur die Annahme, dass das Image der Bachelor- und Masterabschlüsse mit dem Bild des strebsamen, fleißigen und ehrgeizigen Asiaten illustriert werden sollte. Im besten Fall wird hier ein dummes Vorurteil bedient, wer es direkter mag kann das auch Rassismus nennen. Ich unterstelle dem Autor, Jakob, natürlich keinen bewussten Rassismus, aber wer sich bei so ziemlich jeder Gelegenheit und eigentlich zu Recht damit brüstet, zu den besten Studentenzeitungen Deutschlands zu gehören, dem darf so eine unreflektierte und platte Illustration nicht passieren! Zuletzt geändert: Freitag, 21. Dezember 2007 |