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Organisiertes Chaos im Januar
von Nicole Flöper und Christian Hellermann | Sonntag, 8. März 2009

 Das Layoutwochenende zur 64. Ausgabe des Ottfried aus Sicht der Chefredakteure Nicole Flöper und Christian Hellermann.

Von Tomatensauce, Schokolade und einem prominenten Gast.

 

 

Das letzte Layout-Wochenende im Semester ist immer das Schwerste. Alle Ottfried-Mitglieder lernen für Klausuren, bereiten Referate vor oder schreiben eher Hausarbeiten als Artikel.

Für die Vorbereitung, wie recherchieren, Texte schreiben, sowie Fotos machen blieben nur zwei Wochen nach den Weihnachtsferien Zeit. Also standen wir Chefredakteure vor der Aufgabe, trotzdem eine gelungene 64. Ausgabe hinzukriegen.

Kurz zusammengefasst, sah das Layout-Wochenende so aus: wenig Schlaf, viel ungesundes Essen, viel Warterei, zwischenzeitliche technische Krisen und am Ende doch große Zufriedenheit.
Los ging es schon am Mittwochabend, denn es mussten alle Computer und das Netzwerk aufgebaut werden.

Der Ottfried - Essensplan: Zwei Paletten Tomatensauce und viel Schokolade

Dann druckten wir die schon vorhandene Texte aus und starteten mit dem Korrektur lesen. Währenddessen traf das Einkaufsteam ein. Sie hatten zuvor in stundenlanger Kleinarbeit den potentiellen Pro-Kopf-Verbrauch der Ottfried-Mitglieder errechnet. Natürlich unter Berücksichtigung des Mann-Frau-Verhältnisses und der Vegetarier-Quote.

Das Ergebnis der komplizierten Berechnungen: Zwei Paletten Tomatensauce, jede Menge Nudeln, etwas Bier und 60 Tafeln Schokolade. Die war allerdings als Nervennahrung auch nötig.

Es kamen zwar viele Ottfrieds zum Layouten, aber wie es nun mal so ist, trudelten viele Texte erst am Freitag oder Samstag ein. Deshalb konnten erst dann die Seiten „gebaut“ werden. So wurden zwar Donnerstag und Freitag fleißig Nudeln und Schokolade verzehrt, aber noch sehr wenige Seiten angelegt.

Am Samstag fehlten immer noch einige Fotos, darunter auch das Titelbild. Daher mussten wir den halben Tag dafür verwenden,  gute Fotos zu machen.

Zum Ende hin mussten wir sogar noch mal den Inhalt von zwei Seiten tauschen. Dies trug nicht gerade zur Entspannung bei. Dennoch, das Motto war: Je später der Abend,  desto ausgelassener die Stimmung im harten Kreise der Arbeiter. Zwischen 3.00 und 4.00 Uhr dann endlich - das letzte PDF wird an die Druckerei abgeschickt.

SZ-Redakteur Tanjev Schultz als Blattkritiker

Für die abschließende Blattbesprechung eine Woche später konnten wir mit Tanjev Schultz, Politikredakteur der Süddeutschen Zeitung, einen prominenten Kritiker gewinnen.

Bei der Besprechung der einzelnen Seiten stellte Schultz fest: „Das läuft bei der SZ so ähnlich ab.“ Allerdings sei dort die Blattkritik natürlich täglich und nicht so ausführlich. Die 64. Ausgabe gefiel ihm im Großen und Ganzen sehr gut, einige Anregungen hatte Schultz trotzdem noch. Provokanter sollten wir an manchen Stellen noch sein, ruhig noch mehr die Dinge zuspitzen.

 

Wir hoffen, Euch hat die Ausgabe auch gefallen, es steckt wie immer viel Herzblut drin. Auf ein Wiedersehen im Sommersemester!

Nicole und Christian

 

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Es ist schön zu sehen, dass sich in all den Jahren nichts verändert hat. Wir waren damals auch so ungesund. Allerdings gab es mehr als nur eine Nudelsoße ;).
Liebe Grüße von einem Ehemaligen.
Frank
 Posted 08-04-09 12:28:51

Zuletzt geändert: Montag, 27. April 2009
 
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