von Andreas Böhler | Montag, 23. Juni 2008
Der Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaften hat sein 25-jähriges Bestehen gefeiert.
Ottfried hat die Veranstaltung mal aus einer anderen Perspektive miterlebt: vom eigenen Stand aus.
Bamberg im Sommer, 8.30 Uhr in der Früh, bei diesem herrlichen Wetter könnte man fast vergessen, dass man nur drei Stunden geschlafen hat. Aber eben nur fast. Am Vorabend war für alle etwas geboten: EM-Viertelfinale und Konzert der Ärzte in der Jako-Arena, wo immer man auch war, die Nacht war sicher kurz. Aber der Lehrstuhl für Kommunikationswissenschaft hat zur Feier seines 25-jährigen Bestehens in die Aula gerufen und Ottfried durfte mit einem eigenen Stand dabei sein. Professionalisierung vs. Augenlider Zwei große Banner im Gepäck kommen wir also fast pünktlich zur vereinbarten Zeit in der Dominikanerkirche an. Die zwei Tische sind schnell mit Ottfried-Ausgaben dekoriert, unsere Homepage kann auf einem Laptop bestaunt werden und eines der Banner macht klar, wer hier seinen Posten bezogen hat. Interessierte kommet heran, wir sind bereit.
Aber für die ab zehn Uhr beginnenden Vorträge haben sich nur wenige Studis in die Aula begeben. Nach einer Begrüßung von Lehrstuhlinhaber Prof. Dr. Rudolf Stöber und einem Grußwort vom Dekan der GuK-Fakultät, Prof. Dr. Friedhelm Marx, widmen sich zwei Vorträge der Professionalisierung in Forschung und Lehre und, wie soll man sagen, die Augenlider werden schwer. Der EM-Sieg fordert seinen Tribut. Doch viele Zuhörer waren hellwach, denn bei der Fragerunde, mit der die erste Hälfte der Feier beendet wird, wird über das Thema angeregt diskutiert.
Um 12 wird gess! Bei der Mittagspause haben sich die Organisatoren nicht lumpen lassen. Ein opulentes Büffet an Fingerfoods lässt den mensaversäuerten Magen frohlocken. Und langsam wächst auch das Interesse an unserem Ottfried-Stand. Ein Besucher offenbart sich uns als Mitglied des Gründungsteams von Ottfried. Als der Ottfried noch Unimog hieß. Tja, vor langer Zeit in einer weit, weit entfernten Galaxis. Sechs Disketten hätten sie früher zur Druckerei bringen müssen bevor sie eine neue Ausgabe in ihren Händen halten konnten, erzählt er uns.
Zum Podiumsgespräch ehemaliger Studierender der Bamberger Kommunikationswissenschaft ist die Aula deutlich besser besucht als noch am Vormittag. Die allesamt im Journalismus oder der Öffentlichkeitsarbeit tätigen Alumni versuchen den anwesenden Studierenden zu erklären, worauf es ankommt, wenn man seine Zukunft auch in diesen Branchen sieht. Auch die Unterhaltung kommt nun nicht zu kurz, denn das fränkische Gesangsduo "Sellarie" und Götz Frittrang, bekannt aus der Bamberger Comedy Lounge, entlocken den Anwesenden viele Lacher und bringen die Festveranstaltung zu einem fröhlichen Ende.
Neue Ottis braucht das LandAber das Feedback unserer Kommilitonen auf unseren Stand hielt sich in Grenzen. Wahrscheinlich kannten die meisten Anwesenden uns sowieso schon. Daher noch mal auf diesem Wege: Unsere Redaktion trifft sich jedem Montag um 21 Uhr im ImmerHin in der Dr.-von-Schmitt-Straße. Jeder, der gerne mitmachen möchte, ist eingeladen. Zuletzt geändert: Donnerstag, 3. Juli 2008 |