Werbung

Registrieren

Wer war eigentlich Shakespeare?


Kurt Kreiler stellte in der U5 sein Aufsehen erregendes Buch „Der Mann, der Shakespeare erfand“ vor.

Seine Forschungsergebnisse bringen den Mythos um den englischen Schriftsteller ins Wanken.

Romeo und Julia, Hamlet oder ein Sommernachtstraum- William Shakespeare gehört wohl zu den berühmtesten Schriftstellern der Welt. Doch war Shakespeare überhaupt Schriftsteller oder nur ein Konstrukt? Sein oder nicht sein, das ist hier die Frage! Aber wer war nun eigentlich der Mann, der hinter all den erfolgreichen Werken stand? Mit dieser Frage hat sich Kurt Kreiler ausgiebig beschäftigt und ist dabei auf überraschende Kenntnisse gestoßen.

Die Theorie, dass hinter all den berühmten Werken eigentlich Edward de Vere, der Earl von Oxford steht, ist nicht ganz neu, jedoch war Kreiler der erste, der seine wissenschaftlichen Erkenntnisse zu dem Thema derart  fundiert veröffentlichte.

Kein endgültiger Beweis vorhanden Für ihn ist es ein Ding der Unmöglichkeit, dass der bürgerliche William Shakespeare aus Stratford-upon-Avon über ein derartiges Wissen und Maß an Bildung verfügt haben soll, das die Voraussetzung für solch großartige Werke stellt. Vielmehr soll das Pseudonym  Shakespeare von shake-speare, also Speerschwinger, kommen und sich somit eines alten Athenermotives bedienen.

Diese und andere Überlegungen und Belege stellte Kreiler, der derzeit Stipendiat im internationalen Künstlerhaus Villa Concordia ist, in seinem Vortrag am Dienstag vor. Seine Argumente sind zahlreich und bei der anschließenden Diskussion hatten Shakespeare-Interessierte die Möglichkeit, sich über die Forschung und Biographie auszutauschen, ihre Kritik zu äußern und weitere Fragen zu stellen.

Ob am Ende alle von der Aussage, dass sich hinter William Shakespeare eigentlich der Earl von Oxford verbirgt, überzeugt waren, sei dahin gestellt. Zum Nachdenken, Zweifeln und Staunen haben die Ansätze, die Kreiler vortrug, aber allemal veranlasst.





  • Ein Kommentar zu “Wer war eigentlich Shakespeare?”

    1. nr schrieb vor 208 Tage

      Diese Thematik fasziniert mich schon länger – vielleicht finden sich hier interessante Argumente für Oxfordians, obwohl die Rezensenten nicht ganz überzeugt klingen. Das Buch sollte ich wahrscheinlich lesen bevor ich mir den neuen Emmerich Film zu Edward de Vere anschaue.

    Schreibe einen Kommentar