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Neuer Fisch im Netz
von Eugen Maier | Samstag, 25. Oktober 2008

Die neue Homepage des Fränkischen Tags: inFranken.de. Screenshot: OttfriedDie Zeitung Fränkischer Tag ist in gedruckter, wie in elektronischer Form eine wichtige Anlaufstelle für News aus der Region.

Dieses Image soll jetzt durch einen neuen und verbesserten Webauftritt gepflegt werden.

 

Diese Homepage wird in wenigen Tagen Geschichte sein. Screenshot: Eugen MaierDie Homepage fraenkischer-tag.de ist von den Computerbildschirmen verschwunden. Inzwischen ist die neue Internetplattform des Bamberger Medienunternehmens online: inFranken.de Das Ziel der Umstrukturierung war nicht, der Seite einen neuen Anstrich zu verleihen, sondern ein komplett neues Produkt für die Region zu schaffen.

Wichtigste Neuerung ist, dass die Webauftritte der regionalen Tageszeitungen Fränkischer Tag, Coburger Tageblatt und Bayerische Rundschau zusammengelegt und unter der neuen Plattform vereinigt werden. Die beiden Letzteren gehören bereits zum Medienhaus Fränkischer Tag. Ihre Internetseiten werden in Bamberg betreut und ähneln sich im Aufbau sehr der FT-Homepage. Mit dem Nebeneinander ist nun Schluss.

Auf der Startseite des neuen Portals ist eine Landkarte zu sehen, die den gesamten Erfassungsbereich der drei Zeitschriften zeigt. Durch Mausklick wird man sich die gewünschte Region aussuchen und sich über die neuesten Geschehnisse dort informieren können. Dadurch soll die regionale Vielfalt der Informationen erhalten bleiben.

"Online first"

Die sechs Verbreitungsgebiete des FT werden online durch News aus dem Coburger und dem Kulmbacher Raum ergänzt. Screenshot: Eugen MaierEin weiteres Ziel sei es gewesen, die Aktualität der einzelnen Beiträge zu erhöhen, erklärt Klaus Dünisch, Produktmanager Online des Fränkischen Tages. „Online first“ sei das Motto des neuen Konzeptes. So sollen mehr Inhalte veröffentlicht und die Seite den ganzen Tag über aktualisiert werden. „Die Lokalredaktionen werden komplett mit eingebunden“, verrät Dünisch und erklärt, dass die Lokalredakteure selber entscheiden werden, welcher Artikel in Internet veröffentlicht wird und welcher nicht. In Bamberg werden diese dann von Onlineradakteuren hochgeladen. Auf diese Weise können die Lokalredaktionen ihren Bereich selber gestalten, ohne zusätzliche Arbeit investieren zu müssen.

Neben den inhaltlichen Verbesserungen geht es bei dem neuen Konzept natürlich auch darum, neue Besucher anzulocken und um höhere Klickzahlen. Zwar gab es dieses Jahr auf allen drei Seiten zusammen etwa 4,5 Millionen Besucher (Stand: September). Trotzdem erhofft man sich für die Zukunft noch mehr. Für die optimale Vermarktung des neuen Produktes ist eine großangelegte PR-Kampagne geplant.

 

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 4. Ohne Titel
eugen, Administrator
Ich gebe zu, dass es mir bei dem Artikel schlecht gelungen ist, Information und werbende Elemente klar zu trennen. In der Hinsicht kann man diesen Beitrag sicherlich nicht als gelungen bezeichnen. Das Ziel war jedoch nicht PR zu betreiben, sondern zu informieren. Mehr Distanz dabei hätte nicht geschadet, das stimmt wohl.

Allgemein: Kritischer Journalismus gehört natürlich zum Selbstverständnis von Ottfried. Das heißt aber nicht, dass Informationen in jedem Fall mit einer Kritik versehen werden müssen. Eine wesentliche Aufgabe der Medien ist es, zu informieren, damit die Leser sich ihre Meinung bilden können. Dabei sollte man freilich darauf achten, keine zu positiven Beiträge zu bringen. Darauf werden wir achten.
 Posted 28-10-08 17:13:40
 3. Ohne Titel
herbert leuchte, Registered
>>"Der Artikel wird jedoch nirgendwo als kritischer journalistischer Inhalt deklariert. Warum können Artikel nicht auch mal "nur" informieren?"<<
Ich dachte, dass kritischer, unabhängiger Journalismus zum Selbstverständnis von Ottfried gehört. Das macht doch gerade guten Journalismus aus. "Nur" informieren kann ich mich selbst, bzw. machen das auch Werbung und PR-Agenturen. Die Leistung der Journalisten - eure Leistung - wäre es, die Informationen für den Leser kritisch und eigenständig zu hinterfragen und aufzuarbeiten.

Im letzten Satz des Artikels steht, dass eine PR-Kampagne für die optimale Vermarktung des neuen Produktes geplant sei - ich habe den Eindruck, dass der Artikel ein Teil dieser Kampagne ist.
 Posted 28-10-08 11:52:02
 2. Ohne Titel
dst, Publisher
Lieber Herr Leuchte, danke für den Kommentar. Uns ist auch schon aufgefallen, dass der Artikel evtl. etwas ZU positiv ausfällt.
Der Artikel wird jedoch nirgendwo als kritischer journalistischer Inhalt deklariert. Warum können Artikel nicht auch mal "nur" informieren?
Wir fanden es erwähnenswert, dass es diese neue Homepage gibt. Gekauft ist der Text deshalb noch lange nicht.
 Posted 28-10-08 10:36:33
 1. Ohne Titel
herbert leuchte, Registered
Ich fänd' es für die Zukunft besser, gekaufte Artikel als solche zu kennzeichnen. Den oben stehenden Artikel als eigenständigen, womöglich kritischen journalistischen Inhalt zu deklarieren, ist ein Witz.

Übrigens, schon gehört: In Bayern wird es demnächst einen FDP-Wissenschaftsminister geben. Was wird sich dadurch für Studenten ändern? Das würde mich eher interessieren als der neue Onlineauftritt des FT.
 Posted 28-10-08 09:34:32

Zuletzt geändert: Montag, 10. November 2008
 
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