| Ungebetener Besuch in Gräfenberg |
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von Carsten Reichert | Donnerstag, 22. Mai 2008
Die NPD will Freitag Abend abermals zum Gräfenberger Kriegerdenkmal marschieren. Während sich die Bamberger Polizei für die „Freizeitgestaltung“ der NPDler nach Tagungsende des Bundesparteitags nicht zuständig fühlt, hatten es die Verantwortlichen des Gräfenberger Bündnisses gegen Rechtsextremismus schon vorher geahnt: Am Freitagabend werden die fränkischen NPD- Funktionäre Fischer, Paulus und Ollert, begleitet von Parteioberen, dem „Kampfgebiet Gräfenberg“ einen Besuch abstatten. Im Gegensatz zu den bisherigen Naziaufmärschen in der oberfränkischen Kleinstadt wird es diesmal jedoch keine Gegenkundgebungen geben. Nazis in die Tonne treten
Dass diesmal keine Gegenkundgebungen im eigentlichen Sinne geplant sind, hat verschiedene Gründe: Zum einen will das Bürgerforum am „Haupttatort“ in Bamberg bei den Gegenaktionen vertreten sein und damit die eigenen Ressourcen schonen. Keine NPD-internen AbendveranstaltungenAußerdem wollte man den benachbarten Kooperationspartnern an diesem Wochenende nicht noch eine zusätzliche Veranstaltung zumuten. Für den Samstag Abend in Bamberg sind keine NPD-internen Veranstaltungen geplant. Der leitende Polizeidirektor Ludwig Herzing (Bamberg) bestätigte, dass die Teilnehmer sich im Anschluss an den Parteitag „frei in der Domstadt“ bewegen werden. Mehr Informationen zum NPD-Parteitag gibt es auch im Ottfried.de-Spezial "Bamberg gegen Rechts".
Zuletzt geändert: Mittwoch, 28. Mai 2008 |
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