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So weit kommst du mit dem Semesterticket

So weit kommst du mit dem Semesterticket

Wir präsentieren eine Auswahl an Geheimtipps aus dem Umland Bambergs:

 

Giechburg bei Scheßlitz
Mein Geheimtipp für den Sommer ist die Giechburg in Scheßlitz. Wer ein ruhiges Idyll mit Picknickmöglichkeiten, Wanderwegen und einer traditionellen, lebhaften Gaststätte mag, ist hier richtig. Das St. Georgen Bräu bietet traditionelle Küche und zur Erfrischung ein kühles Bier. Genießt man die eindrucksvolle Aussicht von der Burg, fühlt man sich durch die Berge und das Kuhglockengeläut in die Alpen versetzt.
Wer ganz viel Energie hat kann die 15 Kilometer zur Burg Giech von Bamberg aus mit dem Rad zurücklegen. Der Radweg führt durch Wälder und an Feldern vorbei. Für alle anderen fährt die Buslinie 963 ab Bamberg Hauptbahnhof (das Semesterticket gilt). Kleiner Tipp: Für alle Mittelalterfans findet am 21. und 22.07. ein Mittelaltermarkt auf der Burg statt. Der Eintritt für Studierende beträgt 4€.
Text: Britta Spilka

 

Brauerei AppendorfEine Brauereiwirtschaft zu empfehlen ist keine Kunst in Bamberg. Gutes Bier und Essen zu günstigen Preisen und einen schönen Biergarten gibt es fast überall. Die Brauerei Fößel in Appendorf aber bietet noch mehr: Freitagabends wird hier zum Tanz geladen. Der Saal ist dann, anders als in vielen Clubs, innerhalb von Sekunden voller tanzwütiger Gäste vor allem fortgeschrittenen Alters. Für die Musik (das Spektrum reicht von „Tulpen aus Amsterdam“ über „Rosamunde“ bis zum „Kufsteinlied“) sorgen die Gäste selbst, die als Band oder zusammen mit Senior-Chef Edmund Fößel musizieren. Jeder kann mitmachen, denn die Brauerei beherbergt nebenbei Bayerns größte Musikinstrumentensammlung – die von jedermann nach Lust und Laune ausprobiert werden darf.
Text: Mechthild Fischer und Martin Kraus.

 

 

Freibad ZapfendorfEine kleine Vitrine am Eingang zum „Stilbruch“ weist zwar darauf hin, doch haben noch nicht viele Studierende den Weg in die „Aquarena“ gefunden. Dabei gibt es hier in Zapfendorf, nur zehn Minuten per Bahn von Bamberg entfernt, für 2,50 Euro Eintritt (Student) alles, was das Freibadlerherz begehrt: Neben Sprungturm und Rutsche, Schwimm- und Planschbecken (letzteres ist mit 30 Grad sehr warm, da es u.a. mit Warmwasser einer nahe gelegenen Molkerei versorgt wird) gibt es sogar einen kleinen Wellnessbereich mit Dampfbad und Sauna. Ganz abgesehen von der riesigen Grünfläche samt Tischtennisplatte, gut bestücktem Kiosk etc. ist es sicher mehr als nur eine Hainbadalternative!
Text: Mechthild Fischer und Martin Kraus

 

 

Baggersee OberhaidMein Geheimtipp für diejenigen, die an heißen Sommertagen neben Abkühlung auch das Abenteuer suchen, ist das „Baggerloch“ bei Oberhaid, etwa zehn Kilometer nördlich von Bamberg. Neben naheliegenden Aktivitäten wie Sonnenbaden, Lesen, Plantschen und Schwimmen lädt der See auch zum Grillen ein. Besonders stilvoll ist es, das Feuerholz vor Ort selbst zu sammeln und mit Zunder, Lupe und Sonne zum Brennen zu bringen. Selbstverständlich werden mitgebrachtes Fleisch, Gemüse und Marshmallows auf Stöcke gespießt, über dem offenen Feuer gebraten und direkt vom Stecken gegessen. Wasserpfeife und gute Musik, selbst gespielt oder aus der Dose, runden das Ganze perfekt ab und lassen es zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Ein weiterer Geheimtipp für mutige Schönheitsbewusste ist die kostenlose, weil am Ufer massenhaft vorhandene, Schlammpackung. Wer sich gerne im weißen Bikini am Pool räkelt, ist hier fehl am Platz.
Text: Lucia Christl

 

Steinbruch bei LudwagWenn man einfach nur baden gehen will, fährt man besser zu den Kiesgruben nach Breitengüßbach oder Ebing. Die sind größer und näher. Nimmt man dagegen die Strapazen durch die Fränkische Schweiz auf sich, findet den fast unauffindbaren Steinbruch bei Ludwag 20 Kilometer östlich von Bamberg und lässt die „Betreten verboten“-Schilder links liegen, wird man mit einer Kulisse belohnt, die Winnetou-Filmen als Vorlage hätte dienen können. Girlandenförmige Kalkschichten,
die im Jurameer abgelagert wurden, ragen in die Höhe. Felsblöcke liegen herum. Und in der Mitte des Weltlochs wartet ein türkisgrüner See darauf, dich erfrischen zu dürfen.
Text: Katharina Müller-Güldemeister

 

Am Ende des SemesterticketsKleinbirkach – Die Metropole am Ende des Bamberger Landkreises ist so groß und bedeutend, dass der einzige Bus, der einen aus dieser Riesenstadt hinaus bringt, nur Montag bis Freitag um 7:05 Uhr fährt. Hinein geht es auch nicht arg viel besser. Wochentags fahren zwei Busse, am Wochenende gar keiner.
Folglich kam ich nur bis Ebrach, einem 1900-Einwohner-Markt, mit dem Bus eine Stunde westlich von Bamberg. Dort angekommen befürchtete ich bereits, dass es hier nicht viel gibt. Ich wurde nicht direkt enttäuscht, bestätigt allerdings auch nicht. Die Abtei und die dazugehörigen Gärten sind durchaus schön, aber mit dem Rosengarten und unseren Kirchen in Bamberg kann Ebrach nicht wirklich mithalten. Vor allem, wenn man die einstündige Busfahrt mit in Betracht zieht.
Fazit: Wenn man mal aus Bamberg raus will, einen Nachmittag Zeit hat, Kirchen und Gärten mag und kein Geld ausgeben will, dann ist Ebrach genau das Richtige!
Text: Jana Zuber

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