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Adventskalender Türchen 5: Eure liebsten Weihnachtsfilme

Adventskalender Türchen 5: Eure liebsten Weihnachtsfilme

Ihr habt abgestimmt: Das sind eure fünf liebsten Weihnachtsfilme. Also kuschelt euch mit einem heißen Kakao in eure Lieblingsdecke und schaltet den Fernseher an, denn zum Rausgehen ist es doch sowieso viel zu kalt.

1. Drei Haselnüsse für Aschenbrödel


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Die tschechische Version von Cinderella, die von der DDR mitproduziert wurde, ist ein Klassiker unter Weihnachtsfilmen: Seit über 40 Jahren gehören Aschenbrödel und ihr Märchenprinz zum weihnachtlichen Unterhaltungsprogramm der Deutschen. Trotz fieser Stiefschwester und intriganter Stiefmutter gewinnt das schüchterne Aschenbrödel dank tierischer Hilfe von Schimmel Nikolaus, Hund Kasperle, Eule Rosalie und zahlreicher Tauben das Herz des hübschen Prinzen. Obwohl die Kostüme genau wie der Film doch ziemlich in die Jahre gekommen sind, verfällt man spätestens beim romantischen Ritt der Frischverliebten durch den Schnee in sentimentale Weihnachtsstimmung. Dabei sollte der Film ursprünglich gar kein Weihnachtsfilm werden: eigentlich sollte im Sommer gedreht werden. Da die Kapazitäten des Filmunternehmens der DDR aber bereits ausgelastet waren, wurde der Drehtermin kurzerhand auf die kältere Jahreszeit verschoben – ein Glück für uns.

2. Kevin allein zu Haus


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Trotz seines inzwischen eher mit Problemkind assoziierten Namens muss man den kleinen Kevin einfach lieben. Obwohl er eigentlich gar kein Problemkind ist, wird er ständig von seiner Familie vergessen, wenn diese über die Weihnachtsfeiertage in den Urlaub fährt. Ganz auf sich allein gestellt, verteidigt der kleine Blondschopf das Haus seiner Eltern äußerst erfinderisch gegen zwei Einbrecher und schafft es sogar noch rechtzeitig bevor seine Familie zurückkehrt, das Haus weihnachtlich zu dekorieren und für alle Geschenke zu besorgen. Dass Kevin dabei aus Versehen die riesige Tarantel seines großen Bruders freilässt, ist ihm dabei ja nun wirklich nachzusehen.

3. Tatsächlich … Liebe


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Die hochkarätig besetzte britische Liebeskomödie ist an Kitsch kaum zu überbieten, aber genau das macht diesen Film so wunderbar. Mit sehr viel Humor werden insgesamt neun verschiedene Liebesgeschichten aus London erzählt, die alle mehr oder weniger miteinander zusammenhängen. Manche eher amüsant, wie die von John und Judy, die sich bei der Arbeit als Lichtdoubles für einen Pornofilm komplett nackt kennenlernen. Manche dagegen eher tragisch, wie zum Beispiel die von Harry, der seine langjährige Ehefrau erst hintergehen muss, um zu erkennen, dass er sie wirklich liebt. Dazwischen sorgen Tanzeinlagen des britischen Premierministers, gespielt von dem wie immer bezaubernden Hugh Grant, und ein live übertragener Weihnachts-Striptease des alternden Rockstars Billy Mack (gespielt von Bill Nighy) für zahlreiche Lacher. Das Beste aber an den zahlreichen verwickelten Handlungssträngen im Film: Sie haben alle ein Happy End.

4. Der kleine Lord


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Seit dem Dezember 1982 wird die herzerwärmende Geschichte des kleinen Lords Cedric Jahr für Jahr kurz vor Weihnachten von der ARD ausgestrahlt. Kurz nach seinem achten Geburtstag stellt sich heraus, dass der in ärmlichen Verhältnissen in New York lebende Cedric der einzige Erbe seines englischen Großvaters, ein steinreicher Earl, ist. Gemeinsam mit seiner Mutter reist der Junge nach England, um dort als Vorbereitung für seine späteren Aufgaben als Lord auf dem Schloss seines Großvaters erzogen zu werden. Der verbitterte, alte Earl hält jedoch wenig von seinem Enkel und noch weniger von dessen Mutter, die nicht mal mit im Schloss wohnen darf. Doch der kleine Lord schafft es mit seiner aufgeschlossenen Art, das Herz des Earls zu erwärmen und seine Familie und die verarmten Bewohner der Grafschaft pünktlich zum Weihnachtsfest zu vereinen. Das rührt nicht nur den alten Earl, sondern auch sämtliche Zuschauer zu Tränen.

5. Der Polarexpress


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In dem bildgewaltigen Animationsfilm wird die Geschichte eines kleinen Jungen erzählt, der seine Zweifel daran hat, ob der Weihnachtsmann tatsächlich existiert. Nachts wird er daraufhin von einem Zug mit dem Namen Polarexpress vor seinem Haus abgeholt, der ihn zum Nordpol – dem Zuhause des Weihnachtsmannes – bringen soll. Da das gleichnamige Kinderbuch, auf dem der Film basiert, nur 32 Seiten besitzt ist die Handlung des Polarexpress zwar eher überschaubar, die wirklich schönen Animationen versetzen einen aber trotzdem genau in die richtige Stimmung, um selbst wieder an den Weihnachtsmann zu glauben.

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